Fast eine Woche ist seit meiner Ankunft vergangen und es gibt einiges zu berichten.
Der Jetlag hat mich trotz Wachhaltetaktik doch noch geküsst was zur Folge hatte dass ich mich am zweiten Tag für längere Zeit im Schlafsack verkrochen hab. Mit der Family wurde bereits ordentlich per Skype kommuniziert, mittlerweile auch mit Kamera. Die fanden mein neues Zuhause höchst amüsant, da es (zugegebenermaßen) wie im Häfen ausschaut mit Ziegelwand und Stahlbett. Naja, was solls... es erfüllt seinen Zweck und Poster find ich hoffentlich auch noch. Die Aussicht auf die Bucht ist auf jeden Fall spitze und die Vegetation rundherum für mich als Baumfreund genau das Richtige. Neben den bereits angesprochenen Känguruhs (Foto ist dabei) zähle ich nun auch Franky die Eidechse zu meinen Nachbarn, dem es scheints ziemlich wurscht war dass ich ein paar Fotos von ihm mache. Mit den menschlichen Nachbarn schauts bisher noch etwas schlecht aus, da ich neben ein paar Chinesen (nix Englisch sprechen) irgendwie der Einzige im Gebäudekomplex bin. Das ändert sich hoffentlich bald...
Mir war trotzdem nicht fad, da ich jeden Tag auf Erkundungstour gegangen bin um mir die Innenstadt anzuschauen und die Umgebung zu erkunden. Die Innenstadt ist überschaubar und unspektakulär aber der Hafen wirkt ganz schmuck.
Nach mehrmaligem Aufsuchen des Aufenthaltsraumes hab ich Elle und James, 2 Aussies aus Brisbane, kennengelernt und beschlossen mit ihnen am nächsten Tag zum Museum of New Art (kurz MONA) aufzubrechen. Der Eintritt für Studenten der UTAS war gratis (*freu*) und zur Begrüßung gabs gleich mal einen I-Pod touch + Sennheizer Kopfhörer... Eh nein, man durfte das Zeug nicht behalten. Mit dem I-Pod gings von Kunstwerk zu Kunstwerk wo das Gerät auf Wunsch nützliche Infos über Künstler und Werk ausspuckt und sogar mit zugegebenermaßen sehr künstlerischem Geschwaffel per MP3 aufwarten kann. Ich bevorzuge die Variante Gfallt ma! / Schiach!
Fotos dazu gibts hier: Museum of New Art
Da die Beiden nur auf Kurzbesuch in Tasmanien waren ist es im Studentenheim wieder still.... Wenn juckts, ich geh zum Strand! ;-) Nebenbei hab ich auch am Samstag auch noch den wöchentlichen Salamanca Market erkundet (coole Live-Musik) und mir bei 30.5°C die Sonne auf den Buckel scheinen lassen. Die kommende Woche steht dann Surfen & Bushwalking auf dem Programm sofern das Wetter mitspielt.
Hier noch der versprochene Link zu den restlichen Fotos: Erste Bilder aus Hobart
See ya!
Montag, 30. Januar 2012
Dienstag, 24. Januar 2012
So, da wären wir... auf der anderen Seite des Erdballs!
Der Gedanke alleine ist schon verblüffend, dass man sich gerade ziemlich genau auf der anderen Seite der Erde befindet. Für den Weg nach Hause bräuchte ich also nur eine Schaufel... (ist übrigens weit kürzer)
Im Christ College angekommen hab ich gleich mal mein kleines zweckmäßiges Zimmer okkupiert. Die ganze Univ liegt auf dem Mount Nelson, der sich angesichts der Straßensteigung zurecht Berg nennen darf. Der Supermarkt ist übrigens unten an der Küstenstraße. Jubel! Es folgt der Großeinkauf und das Hinaufschleppen der Sachen um den eigenen Kühlschrank zu füllen. Der Internetanschluss ließ sich fix einrichten, kostet allerdings auch wieder extra wie so ziemlich alles hier.
Fotos werden noch folgen, eines kann ich aber jetzt schon verraten. Die Landschaft ist einfach toll und mitten im Naturschutzgebiet zu wohnen ist mal ganz was anderes. Kleines Highlight zum Schluss: Beim Raufschleppen meiner Lebensmittel haben mich im Garten vor meiner Wohnung 3 kleine Känguruhs begrüßt ;-)
55 Stunden wach... guade Nacht!
Im Christ College angekommen hab ich gleich mal mein kleines zweckmäßiges Zimmer okkupiert. Die ganze Univ liegt auf dem Mount Nelson, der sich angesichts der Straßensteigung zurecht Berg nennen darf. Der Supermarkt ist übrigens unten an der Küstenstraße. Jubel! Es folgt der Großeinkauf und das Hinaufschleppen der Sachen um den eigenen Kühlschrank zu füllen. Der Internetanschluss ließ sich fix einrichten, kostet allerdings auch wieder extra wie so ziemlich alles hier.
Fotos werden noch folgen, eines kann ich aber jetzt schon verraten. Die Landschaft ist einfach toll und mitten im Naturschutzgebiet zu wohnen ist mal ganz was anderes. Kleines Highlight zum Schluss: Beim Raufschleppen meiner Lebensmittel haben mich im Garten vor meiner Wohnung 3 kleine Känguruhs begrüßt ;-)
55 Stunden wach... guade Nacht!
Wenn ich ein Vogerl wär...
... dann würd ich sicher nicht über London Heathrow nach Australien fliegen. Nach einigen Jahren Pause hab ich meinen "Lieblingsflughafen" mal wieder besucht um dort eifrig dafür zu beten, dass mein Gepäcksstück doch bitte in die selbe Richtung fliegt wie ich. Um ehrlich zu sein, hab ich lieber zusätzliche Vorkehrungen getroffen und meinen Rucksack in München mit Gepäcksfolie einwickeln lassen. Der größte Schmetterlingskokon aller Zeiten... Kurze Info am Rande: Ich hab in London tatsächlich einen Gebetsraum für Muslime gefunden. Sachen gibts...
Anyway, auf die Fluggesellschaften ist wie immer Verlass. Sie kommen nämlich alle immer zu spät an. Hand drauf! Dass so eine Reise sowohl Langeweile als auch Stress pur beinhalten kann sei in folgenden Worten kurz erklärt. Die Verspätung von München nach London war kein Problem, da genügenden Pufferzeit eingeplant war. (2,5h unterwegs). Dort gibts allerdings nur englische Pfund, Geld wechseln bringt nichts, also sitz ich mal wieder herum, (3,5h) warte und hoffe meinen Rucksack in Melbourne wieder zu sehen. Der Flug von London nach Melbourne verläuft etwas... anders. Nach den ersten 12 Stunden Dauerfuttern, Film schauen und Biersorten ausprobieren (All inclusive *freu) fühlt man sich schon etwas wie ein ausgelutschter Drops. Mit dem Sitzenbleiben im Flieger wurde es allerdings nichts. Der wird geputzt und mit vielen Chinesen vollgestopft damit das einchecken wieder von vorne angehen kann. Man wird übrigens bei jedem Einsteigen und Aussteigen auf Herz und Nieren durchleuchtet weil ich könnte mir ja mit dem Flugzeugzubehör eine Bombe basteln. Was McGyver schon konnte... Der Flughafen in Hongkong ist... anders. Statt eine Wegbegrenzung gibts hier kleine Menschen in Uniformen die irgendwas herumschreien und den ganzen nicht zugelassenen Bereich absperren. Ohne Hongkong-Dollar gibts nichts zum kaufen, daher heißts wieder warten.
Wieder im Flieger erfreut man sich der nächsten 12 Stunden (das war erst die Hälfte??!!) bis nach Melbourne. Dort steigt man bei 35°C im Schatten aus mit, wie könnte es anders sein, gehöriger Verspätung. Kurzer Tipp am Rande: Chinesen haben zwar kurze Beine aber sie sind wieselflink. Hinter 2/3 der Passagiere einer 747 bei der Passkontrolle anzustehen ist was Feines! Ehrlich! Nur noch 45 Minuten bis zum nächsten Flug, noch kein Gepäck geholt, dieses wieder eingecheckt, Boarding-Karte geholt (die man auch nur in Melbourne bekommt)... Relax! Warum? Nachdem ich mich 25 Minuten vorm Abflug am Schalter der Fluglinie Jetstar (meine neuen Favoriten) samt Gepäck und gut verschwitzt eingefunden habe wird mir mitgeteilt das der Flug gestrichen wurde. Aha...jo ... em.. wie jetzt? "Nehmen sie den nächsten Flieger" heißt es, Karten gibts beim Servicepoint. Nach 30 Minuten Wartezeit bittet man um einen Platz im nächsten Flieger. Ist nicht! Der nächste Platz ist um 15:50 frei. Viel Spaß am Flughafen von Melbourne! Sie haben 6 Stunden Zeit... Wertkarte kaufen, Uni anrufen dass es ein "bißchen" später wird und den Kaffee am besten gleich an die Venen anschließen damit man den Flug nicht verschläft. Apropros Schlaf: Ohne das Delirium-ähnlichen Schlaf von London nach Hongkong wären wir nun bei 45 Stunden ohne Schlaf. Der Flug nach Hobart erfolgt per fliegender Nähmaschine (Safety first!) und ich werde vom Flughafenzu meiner Unterkunft gebracht. 48 Stunden wach...
Anyway, auf die Fluggesellschaften ist wie immer Verlass. Sie kommen nämlich alle immer zu spät an. Hand drauf! Dass so eine Reise sowohl Langeweile als auch Stress pur beinhalten kann sei in folgenden Worten kurz erklärt. Die Verspätung von München nach London war kein Problem, da genügenden Pufferzeit eingeplant war. (2,5h unterwegs). Dort gibts allerdings nur englische Pfund, Geld wechseln bringt nichts, also sitz ich mal wieder herum, (3,5h) warte und hoffe meinen Rucksack in Melbourne wieder zu sehen. Der Flug von London nach Melbourne verläuft etwas... anders. Nach den ersten 12 Stunden Dauerfuttern, Film schauen und Biersorten ausprobieren (All inclusive *freu) fühlt man sich schon etwas wie ein ausgelutschter Drops. Mit dem Sitzenbleiben im Flieger wurde es allerdings nichts. Der wird geputzt und mit vielen Chinesen vollgestopft damit das einchecken wieder von vorne angehen kann. Man wird übrigens bei jedem Einsteigen und Aussteigen auf Herz und Nieren durchleuchtet weil ich könnte mir ja mit dem Flugzeugzubehör eine Bombe basteln. Was McGyver schon konnte... Der Flughafen in Hongkong ist... anders. Statt eine Wegbegrenzung gibts hier kleine Menschen in Uniformen die irgendwas herumschreien und den ganzen nicht zugelassenen Bereich absperren. Ohne Hongkong-Dollar gibts nichts zum kaufen, daher heißts wieder warten.
Wieder im Flieger erfreut man sich der nächsten 12 Stunden (das war erst die Hälfte??!!) bis nach Melbourne. Dort steigt man bei 35°C im Schatten aus mit, wie könnte es anders sein, gehöriger Verspätung. Kurzer Tipp am Rande: Chinesen haben zwar kurze Beine aber sie sind wieselflink. Hinter 2/3 der Passagiere einer 747 bei der Passkontrolle anzustehen ist was Feines! Ehrlich! Nur noch 45 Minuten bis zum nächsten Flug, noch kein Gepäck geholt, dieses wieder eingecheckt, Boarding-Karte geholt (die man auch nur in Melbourne bekommt)... Relax! Warum? Nachdem ich mich 25 Minuten vorm Abflug am Schalter der Fluglinie Jetstar (meine neuen Favoriten) samt Gepäck und gut verschwitzt eingefunden habe wird mir mitgeteilt das der Flug gestrichen wurde. Aha...jo ... em.. wie jetzt? "Nehmen sie den nächsten Flieger" heißt es, Karten gibts beim Servicepoint. Nach 30 Minuten Wartezeit bittet man um einen Platz im nächsten Flieger. Ist nicht! Der nächste Platz ist um 15:50 frei. Viel Spaß am Flughafen von Melbourne! Sie haben 6 Stunden Zeit... Wertkarte kaufen, Uni anrufen dass es ein "bißchen" später wird und den Kaffee am besten gleich an die Venen anschließen damit man den Flug nicht verschläft. Apropros Schlaf: Ohne das Delirium-ähnlichen Schlaf von London nach Hongkong wären wir nun bei 45 Stunden ohne Schlaf. Der Flug nach Hobart erfolgt per fliegender Nähmaschine (Safety first!) und ich werde vom Flughafenzu meiner Unterkunft gebracht. 48 Stunden wach...
Dienstag, 17. Januar 2012
Disco Disco Party Party!
Das schöne an Abschiedsfeiern ist, dass man etliche Leute endlich wieder zu Gesicht bekommt. Angefangen mit der ersten Familienfeier auf der Festung Hohensalzburg mit ihrem genialen Ausblick (Danke an Alle die gekommen sind, special thanks to Dad fürs Organisieren) bis hin zur Friends-Farewell-Party beim Oliver in Nöstlbach dem ich an dieser Stelle auch nochmal ganz herzlich "Thanks buddy" sagen möchte. Die letzte kleine Familienfeier steht noch an, lieber eine mehr als eine zuwenig ;-)
Anbei noch ein Foto von der Party wie ichs versprochen hab. Danke nochmal an Alle die da waren. Die Stimmung war spitze und einige Gäste ganz schön ausdauernd... Um 6 Uhr früh war dann Zapfenstreich.
Anbei noch ein Foto von der Party wie ichs versprochen hab. Danke nochmal an Alle die da waren. Die Stimmung war spitze und einige Gäste ganz schön ausdauernd... Um 6 Uhr früh war dann Zapfenstreich.
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