In den letzten Wochen blieb leider wenig Zeit fürs bloggen drum gibts hier noch ein paar Nachträge.
Nach meinem Aufenthalt in Milford Sound gings zurück nach Te Anau wo ich den Kepler Track, einen weiteren Great Walk mit knapp 60km entdeckt habe. Also mal wieder die Wanderschuhe geschnürt und schon gings los. Die Wetterbericht prophezeite Schnee und Regen, stattdessen gabs mal wieder strahlenden Sonnenschein. Der Wettergott ist mir scheinbar wohl gesonnen und ich hoffe das bleibt auch noch eine Weile so. Die 3 Tageswanderung über die Fjordland-Berge war ziemlich abwechslungsreich. Angefangen mit Regenwald und Strand gings bis auf 1500m rauf durch Schnee und Eis. Die Aussicht... Gebirgszüge die aus dem Meer rausragen und sich wie lange Finger in Richtung Meer ausstrecken... über eintönige Landschaften können die Kiwis wohl nur lachen.
Im Anschluss gings die südliche Küste entlang zu den Catlins, wo es neben Seelöwen auch noch den Nugget Point zu bestaunen gab, eine Felslandschaft mitten im Meer. Vom Landschaftsbild sieht hier alles so ähnlich aus wie in Irland mit Cliffs und grünen Hügeln.
Zum Abschluss meiner langen Neuseelandreise gings noch zum Mount Cook, dem höchsten Berg Neuseelands. Dort hab ich die wohl kälteste Nacht im Campervan verbracht (mein Wecker geht nur bis 0°C...) aber die Aussicht wars auf alle Fälle wert. Umringt von schimmernd weißen 3000ern hat mich die Bergsteigerlust natürlich wieder gepackt. Neeein, ich bin nicht auf den Mt. Cook gegangen. Vielleicht in ein paar Jahren... Dafür gings zum. Mt. Olliver auf 2000m bei, wie könnte es anders sein, strahlendem Sonnenschein.
Wenn es einen Schöpfer geben sollte, dann war ihm in Neuseeland ganz besonders langweilig. In jeder Ecke gibt es eine andere Landschaftsform. Wüste, Strand, Regenwald, grüne Täler, Fjordland, Gebirge, Gletscher, Cliffs, Vulkane... alles da! Wers noch nicht gesehen hat, hinfliegen und staunen.
Dienstag, 28. August 2012
Dienstag, 14. August 2012
There and back again...
In den letzten Wochen ist so einiges passiert. Wird also wieder etwas länger ;-)
Auf der Fahrt nach Christchurch hab ich gleich mal die ersten Seerobben gesichtet und die Ostküste bestaunt. Das Wetter war diesmal leider nicht auf meiner Seite und so fuhr ich bei strömendem Regen bis zum Flughafen um dort den nächsten Versuch zu wagen mein Ticket nach Hause umzubuchen und schon etwas früher in Sydney zu sein. Aufgrund des guten alten "Wir sind nicht zuständig!" Spiels war das Ganze wenig ergiebig und ich wurde an jene verwiesen die mich ursprünglich zum Flughafen geschickt haben. Naja.. Danach bin ich noch zur Halbinsel östlich von Christchurch gefahren und bin dort in Duvauchelle auf das Franzosenviertel von Neuseeland gestoßen.
Nach einem kurzen Wettercheck gings wieder rauf in den Norden da es dort ein paar Tage Sonnenschein geben soll. In Nelson hab ich mich dann über sämtliche Wanderwege in der Region informiert und bin das erste Mal auf einen sogenannten Great Walk gestoßen, der nicht weit enfernt von Nelson startet. Die Great Walks sind die besten Tramping Tracks von Neuseeland, Mehrtageswanderung quer durch die Botanik mit Übernachtungsmöglichkeiten in diversen Hütten. Da ich von touristischen Ausflügen mitterweile wirklich genug hatte hab ich meinen Rucksack gepackt und mich zum Abel Tasman Track aufgemacht. Der Track verläuft entlang der Küste, quer durch tropischen Regenwald und bietet mehrere Möglichkeiten mal kurz zur einen oder anderen Bucht zu gehen um die Cliffs zu bestaunen. Aufgrund der Gezeitenströmung musste ich an zwei Passagen des Tracks rechtzeitig ankommen da ansonsten Schwimmen angesagt wäre. Und das Wasser ist kalt... sehr kalt. In Totoranui gings dann mit dem Wassertaxi zurück nach Motueka und dann nach Nelson.
Der nächste Wettercheck prophezeite gutes Wetter für die Westküste... endlich an die West Coast, darauf hab ich mich schon seit Monaten gefreut. Über den Arthurs Pass gings nach Westport und von dort dann rauf nach Karamea. Dieses kleine Städtchen, umrundet von Bergen, Cliffs und rauher See hats mir wirklich angetan. Hab dort den coolsten (und günstigsten) Campingplatz gefunden... auf einem Schulgelände. Und das Beste ist... niemand da! Von dort aus gings weiter zum DOC Campingplatz nach Kohaihai wo ich meinen Camper direkt vor dem Strand parken konnte incl. Aussicht auf die Cliffs. Am nächsten Tag hab ich dann herausgefunden, dass der Campingplatz neben zahlreichen Kurzwanderungen auch noch Ausgangspunkt des Heaphy Tracks ist, mit 82km der längste Great Walk in Neuseeland. Ihr wisst was jetzt kommt...
Vom Wetter her sollte es sich gerade ausgehen wenn ich gleich starten würde. Also Rucksack gepackt, Hütten gebucht, und auf gings von Kohaihai nach Collingwood in einer 4-Tageswanderung. Hab die ganze Strecke keine andere Menschenseele getroffen. Nur ich, die Wildnis und so viele Sterne dass ich das Zählen erst gar nicht versucht habe. Von der letzten Hütte aus startete dann das nächste Abenteuer... Wie komme ich zurück zu meinem Camper? Wanderweg 82km = 500km mit dem Auto... Ups! Mit dem Bus gings zurück nach Nelson, dann wieder nach Westport. Und weil an diesem Tag kein Bus nach Norden fuhr gabs ne Premiere. Auto stoppen, yeah! Also hab ich mir ein Schild aus einer Kelloggs-Schachtel gebastelt und versucht möglichst vertrauenswürdig auszusehen (... verwilderter bärtiger Tramper zurück von der 4-Tageswanderung sucht sein Auto.. yeah!)
Am Camper angelangt gings als nächste die Westküste entlang nach Süden. Die Küste ist einfach atemberaubend. Nach jeder Kurve taucht eine Bucht auf, noch schöner als die davor nach dem Motto "Du glaubst das war schon alles? Dann schau dir das mal an! Tropischer Regenwald, schwarzer Sandstrand, daneben noch ein paar Gletscher, Gebirgszüge, dann hätten wir da noch Cliffs die wie Pfannkuchen aussehen.. Kein Problem! Wir haben doch alles da!"
Den Franz Josef Gletscher (Gott zum Gruße lieber Kaiser...) hab ich mir natürlich angesehen. Mir sind die Alpen trotzdem lieber. Nahe des Fox Glaciers gings dann noch in einer Zweitageswanderung zu den örtlichen Hot Pools wo ich mich umrundet von schneebedeckten Bergen in die warme Badewanne gesetzt habe. Danach gings weiter nach Süden über den Haast Pass bis Wanaka und von dort über Queenstown nach Te Anau in das Fjortland. Von dort aus bin ich heute nach Milford Sound raufgefahren und bin per Boot zwischen den Bergen herumgefahren. Ein knapp 2000m Berg mitten aus dem Meer hat was sehr Ansehnliches... kann ich bezeugen!
Den Flug nach Sydney konnte ich auch endlich umbuchen. Am 27.8. gehts nach Australien. Noch knapp 2 Wochen für die Südküste und vielleicht einen weiteren Great Walk... Mal schaun
Auf der Fahrt nach Christchurch hab ich gleich mal die ersten Seerobben gesichtet und die Ostküste bestaunt. Das Wetter war diesmal leider nicht auf meiner Seite und so fuhr ich bei strömendem Regen bis zum Flughafen um dort den nächsten Versuch zu wagen mein Ticket nach Hause umzubuchen und schon etwas früher in Sydney zu sein. Aufgrund des guten alten "Wir sind nicht zuständig!" Spiels war das Ganze wenig ergiebig und ich wurde an jene verwiesen die mich ursprünglich zum Flughafen geschickt haben. Naja.. Danach bin ich noch zur Halbinsel östlich von Christchurch gefahren und bin dort in Duvauchelle auf das Franzosenviertel von Neuseeland gestoßen.
Nach einem kurzen Wettercheck gings wieder rauf in den Norden da es dort ein paar Tage Sonnenschein geben soll. In Nelson hab ich mich dann über sämtliche Wanderwege in der Region informiert und bin das erste Mal auf einen sogenannten Great Walk gestoßen, der nicht weit enfernt von Nelson startet. Die Great Walks sind die besten Tramping Tracks von Neuseeland, Mehrtageswanderung quer durch die Botanik mit Übernachtungsmöglichkeiten in diversen Hütten. Da ich von touristischen Ausflügen mitterweile wirklich genug hatte hab ich meinen Rucksack gepackt und mich zum Abel Tasman Track aufgemacht. Der Track verläuft entlang der Küste, quer durch tropischen Regenwald und bietet mehrere Möglichkeiten mal kurz zur einen oder anderen Bucht zu gehen um die Cliffs zu bestaunen. Aufgrund der Gezeitenströmung musste ich an zwei Passagen des Tracks rechtzeitig ankommen da ansonsten Schwimmen angesagt wäre. Und das Wasser ist kalt... sehr kalt. In Totoranui gings dann mit dem Wassertaxi zurück nach Motueka und dann nach Nelson.
Der nächste Wettercheck prophezeite gutes Wetter für die Westküste... endlich an die West Coast, darauf hab ich mich schon seit Monaten gefreut. Über den Arthurs Pass gings nach Westport und von dort dann rauf nach Karamea. Dieses kleine Städtchen, umrundet von Bergen, Cliffs und rauher See hats mir wirklich angetan. Hab dort den coolsten (und günstigsten) Campingplatz gefunden... auf einem Schulgelände. Und das Beste ist... niemand da! Von dort aus gings weiter zum DOC Campingplatz nach Kohaihai wo ich meinen Camper direkt vor dem Strand parken konnte incl. Aussicht auf die Cliffs. Am nächsten Tag hab ich dann herausgefunden, dass der Campingplatz neben zahlreichen Kurzwanderungen auch noch Ausgangspunkt des Heaphy Tracks ist, mit 82km der längste Great Walk in Neuseeland. Ihr wisst was jetzt kommt...
Vom Wetter her sollte es sich gerade ausgehen wenn ich gleich starten würde. Also Rucksack gepackt, Hütten gebucht, und auf gings von Kohaihai nach Collingwood in einer 4-Tageswanderung. Hab die ganze Strecke keine andere Menschenseele getroffen. Nur ich, die Wildnis und so viele Sterne dass ich das Zählen erst gar nicht versucht habe. Von der letzten Hütte aus startete dann das nächste Abenteuer... Wie komme ich zurück zu meinem Camper? Wanderweg 82km = 500km mit dem Auto... Ups! Mit dem Bus gings zurück nach Nelson, dann wieder nach Westport. Und weil an diesem Tag kein Bus nach Norden fuhr gabs ne Premiere. Auto stoppen, yeah! Also hab ich mir ein Schild aus einer Kelloggs-Schachtel gebastelt und versucht möglichst vertrauenswürdig auszusehen (... verwilderter bärtiger Tramper zurück von der 4-Tageswanderung sucht sein Auto.. yeah!)
Am Camper angelangt gings als nächste die Westküste entlang nach Süden. Die Küste ist einfach atemberaubend. Nach jeder Kurve taucht eine Bucht auf, noch schöner als die davor nach dem Motto "Du glaubst das war schon alles? Dann schau dir das mal an! Tropischer Regenwald, schwarzer Sandstrand, daneben noch ein paar Gletscher, Gebirgszüge, dann hätten wir da noch Cliffs die wie Pfannkuchen aussehen.. Kein Problem! Wir haben doch alles da!"
Den Franz Josef Gletscher (Gott zum Gruße lieber Kaiser...) hab ich mir natürlich angesehen. Mir sind die Alpen trotzdem lieber. Nahe des Fox Glaciers gings dann noch in einer Zweitageswanderung zu den örtlichen Hot Pools wo ich mich umrundet von schneebedeckten Bergen in die warme Badewanne gesetzt habe. Danach gings weiter nach Süden über den Haast Pass bis Wanaka und von dort über Queenstown nach Te Anau in das Fjortland. Von dort aus bin ich heute nach Milford Sound raufgefahren und bin per Boot zwischen den Bergen herumgefahren. Ein knapp 2000m Berg mitten aus dem Meer hat was sehr Ansehnliches... kann ich bezeugen!
Den Flug nach Sydney konnte ich auch endlich umbuchen. Am 27.8. gehts nach Australien. Noch knapp 2 Wochen für die Südküste und vielleicht einen weiteren Great Walk... Mal schaun
Montag, 23. Juli 2012
Hey, ab in den Süden!
... aber nicht der Sonne hinterher, sondern dem Winter entgegen. Hier wird mit jedem gefahrenen Kilometer etwas frischer. Coromandel war schön, das Wetter nicht. Nachdem ich kurz vor Tauranga mal einen Blick auf den Wetterbericht geworfen habe und dieser berichtete dass der Osten mit einer Woche strömenden Regen beglückt wird habe ich meinen Plan mal wieder über den Haufen geworfen und bin an die Westküste gefahren. Dort wäre als Schlechtwetterprorgamm ein bißchen Höhlenforschung in den Waitomo Caves geplant gewesen. Denkste... Dort hat es auch soviel geregnet dass alle Höhlen überflutet waren. Also bin ich dort 3 Tage geblieben und hab mir neben 3 Höhlen inclusive Glühwürmchengalaxie (sehr cool) nochmal eine Tour geleistet und bin einen Tag durch die Höhlen geschwommen (bitterkalt!), Wasserfälle hochgeklettert und nach Gollum Ausschau gehalten. Der war zwar nicht zuhause, aber die Tour war spitze. Danach gings zurück nach Tauranga und zu Mount Maunganui, ein "Berg" von ca. 300m, aber da ansonsten alles flach rundherum ist kann man sich einen 360° Blick von der Landschaft gönnen.
Im Anschluss fing das Überlegen wieder an... soll ich in den Osten fahren oder nicht? Ich hätts nicht machen sollen. Ich bin zwar nur die kürze Strecke nach Napier runtergefahren aber dort war nichts. Die Gegend hält dort wahrscheinlich Winterschlaf. Als nächstes gings im guten alten Zickzackkurs nach New Plymouth an die Westküste zu Mt. Taranaki. Dort war das Wetter wieder etwas schlechter, aber der Vulkan war trotzdem beindruckend. Nachdem ich vom Norden irgendwie genug hatte hab ich mich entschlossen nach Wellington runterzufahren, 2 Tag dort zu verbringen und schon etwas früher mit der Fähre nach Piction zu fahren. Wellington ist eine sehr coole Stadt mit tollen Museen (Jaja, ich weiß ich werde alt...) mit Maori-Geschichte, Geologie etc. Am zweiten Tag war ich noch in den Miramar Studios von Jackson & Co. und hab mir einige Filmrequisiten vom Herrn der Ringe, Tintin etc. angesehen. Die Jungs haben echt einen coolen Beruf.
Heute bin ich mit der Fähre samt Campervan nach Piction übergesetzt und beginne nun meine Tour im Süden. Das Wetter ist zwar noch mies aber ich hab ja Zeit. Zu Beginn solls erst mal nach Christchurch runtergehen. Und danach wieder rauf und im Anschluss rund um die Insel gegen den Uhrzeigersinn. Mehr plane ich nicht mehr weils sowieso immer anders kommt. Auf alle Fälle freu ich mich jetzt auf Wildnis pur ohne Touristenmassen.
Hier noch ein paar Fotos
Im Anschluss fing das Überlegen wieder an... soll ich in den Osten fahren oder nicht? Ich hätts nicht machen sollen. Ich bin zwar nur die kürze Strecke nach Napier runtergefahren aber dort war nichts. Die Gegend hält dort wahrscheinlich Winterschlaf. Als nächstes gings im guten alten Zickzackkurs nach New Plymouth an die Westküste zu Mt. Taranaki. Dort war das Wetter wieder etwas schlechter, aber der Vulkan war trotzdem beindruckend. Nachdem ich vom Norden irgendwie genug hatte hab ich mich entschlossen nach Wellington runterzufahren, 2 Tag dort zu verbringen und schon etwas früher mit der Fähre nach Piction zu fahren. Wellington ist eine sehr coole Stadt mit tollen Museen (Jaja, ich weiß ich werde alt...) mit Maori-Geschichte, Geologie etc. Am zweiten Tag war ich noch in den Miramar Studios von Jackson & Co. und hab mir einige Filmrequisiten vom Herrn der Ringe, Tintin etc. angesehen. Die Jungs haben echt einen coolen Beruf.
Heute bin ich mit der Fähre samt Campervan nach Piction übergesetzt und beginne nun meine Tour im Süden. Das Wetter ist zwar noch mies aber ich hab ja Zeit. Zu Beginn solls erst mal nach Christchurch runtergehen. Und danach wieder rauf und im Anschluss rund um die Insel gegen den Uhrzeigersinn. Mehr plane ich nicht mehr weils sowieso immer anders kommt. Auf alle Fälle freu ich mich jetzt auf Wildnis pur ohne Touristenmassen.
Hier noch ein paar Fotos
Freitag, 13. Juli 2012
Zurück aus dem hohen Norden
Die Reise in den hohen Norden hatte einiges zu bieten. Nachdem ich am ersten Tag einfach Richtung Norden raufgefahren bin und irgendwo mitten in der Pampa im Camper übernachtet habe bin ich dan Tags darauf zu Cape Reinga aufgebrochen. Die Aussicht beim Leuchtturm war wirklich beeindruckend. Am Nachmittag gings dann zum zweiten Leuchturm im Cape van Diemen quer durch die Wüste, zeitweise per Kompass da Schilder hier manchmal Mangelware sind. Am Cape habe ich einen Strand gefunden, der unter die Kategorie traumhaft fällt. Wenn man ein Zelt mitnimmt kann man dort campen und hat die ganze Bucht für sich alleine. Auch die DOC campsites in der Gegend sind wirklich toll. Campen in der Bucht direkt am Meer? Kein Problem! Danach gings zurück mit einem kurzen Stop am 90 Mile Beach (is eigentlich ned mal 90km lang, dafür kann man mit dem 4WD entlang fahren wenn man Lust hat) und dann nach Kerikeri, Paihia und Waitangi. Dort hab ich mir das Museum angeschaut, das direkt am Platz gebaut wurde wo der Vertrag zwischen den Maoris und den Kolonisten unterzeichnet wurde. War ganz interessant aber für meinen Geschamack etwas zu teuer.
Am nächsten Tag gings dann nach Russell wo ich meine nächste Tour gebucht hatte: Schwimmen mit Delphinen! Der Ausflug mit dem Boot zum Hole in the Rock war toll und die Bay of Islands trägt nicht umsonst ihren Namen. 144 Inseln gibt es hier zu bestaunen. Neben Delphinen hab ich auch einen kleinen Seelöwen gesehen. Den Wal hat nur der Skipper gesehen und ich glaube das war Wunschdenken ;-) Das Schwimmen mit den Delphinen wurde leider nicht angeboten, wär aber eh frisch geworden. Am Nachmittag bin ich dann noch quer übers Land gefahren bis zum Waipoa Forest um mitten im Wald im DOC-Camp zu übernachten. Ich musste nicht mal was bezahlen da es kein Wasser gab.
Am nächsten Morgen gings zu den mighty Kauri Trees... Gigantisch! Der Wanderung zu den größten Bäumen ist echt magisch und wenn dann nach der nächsten Kurve einer dieser Riesen auftaucht verschlägt es einem echt die Sprache. Te Matua Ngahere (heißt übersetzt "Vater des Waldes") hat einen Umfang von 16.41 Metern. Es gibt auch einen weiteren Riesen mit 12.29m den man umarmen kann. Habs versucht, leider kläglich gescheitert...
Danach gings für mich zurück nach Auckland um endlich den Camper reparieren zu lassen. Ich bin nämlich bislang mit einer höchst amüsanten Schiebetür herumgefahren die sich nur dann öffnet wenn sie will. Hat dazu geführt dass ich mich mal im Camper eingesperrt hab und zur Fahrerkabine klettern musste um wieder rauszukommen. Die Hintertür geht von innen gar nicht auf. Es kommt noch besser... Auf der Fahrt in den Norden hab ich festgestellt, dass das Signal fürs Motorenöl zeitweise aufblinkt. Hmmmm, da stimmt doch was nicht. Lieber mal die Hotline anrufen und nachfragen was für ein Öl ich da brauche. Die gute Dame am Telefon hat mehr oder weniger gesagt es kann irgendeins sein und solangs wenig oder halbvoll ist is es auch gut. An der Tankstelle hab ich das Öl dann checken lassen... fast leer! Die haben mir die Kiste also ohne Öl gegeben. Nach zwei Flaschen Öl gings dem Camper dann wieder gut. Und es kommt noch besser... Beim Depot am Flughafen hab ich sämtliche Mäzchen des Autos geschildert und darum gebeten die Mängel zu beheben. Nach 30 Minuten warten wurde mir gesagt, dass sie das reparieren können. Es dauert aber eine Weile oder ich kann auch einen anderen Campervan haben. Das dauert natürlich auch eine Weile. Hmmm, lieber auf den neuen Camper setzen, so dachte ich jedenfalls. Nachdem ich dann eine Stunde mit Packen verbracht habe um die Sachen in den neuen Camper zu schleppen warf ich mal einen Blick auf das neue Fahrzeug. Die Reifen hatten kein Profil, der Herd funktionierte nur zum Teil, kein Heizlüfter, der Kühlschrank stinkt nach Fisch und hat Kratzer als ob jemand 5 Stunden Salsa drinnen getanzt hätte. Nein danke! Also nochmal rein und das selbe Spiel nochmal. Und... ich durfte warten und warten. Nachdem ich dann bemerkt habe, dass es der Chefin scheinbar auch etwas peinlich war bin mal höflich geblieben und hab den Tag schon abgeschrieben. Als Entschädigung wurde ich dann aufgestuft und bekam einen neueren Camper der Firma Britz, $100 und eine Flasche Sauvignon Blanc. Da sag ich nicht nein! Wär das Navi-Gerät eventuell auch noch drin? Unverschämtheit siegt! Zur Belustigung sämtlicher Mechaniker hab ich dann eine weitere Stunde meine Sachen von zwei verschiedenen Campern in den nächsten verfrachtet und hab mich dann nach Auckland aufgemacht um ein paar Sachen zu besorgen. Steckdosenadapter für den Laptop, Internet, Telefon in der Metropole besorgen... nach 1,5h fertig?? Nice!
Heute war ich noch im Kelly Tarltons Aquarium und hab mir Haie, Rochen und andere tolle Sachen angeschaut. Fotos werden nachgereicht. Jetzt gehts erst mal zur Coromandel Penninsula.
Auf bald ;-)
Hier die ersten Fotos aus Neuseeland: Neuseeland Pictures
Am nächsten Tag gings dann nach Russell wo ich meine nächste Tour gebucht hatte: Schwimmen mit Delphinen! Der Ausflug mit dem Boot zum Hole in the Rock war toll und die Bay of Islands trägt nicht umsonst ihren Namen. 144 Inseln gibt es hier zu bestaunen. Neben Delphinen hab ich auch einen kleinen Seelöwen gesehen. Den Wal hat nur der Skipper gesehen und ich glaube das war Wunschdenken ;-) Das Schwimmen mit den Delphinen wurde leider nicht angeboten, wär aber eh frisch geworden. Am Nachmittag bin ich dann noch quer übers Land gefahren bis zum Waipoa Forest um mitten im Wald im DOC-Camp zu übernachten. Ich musste nicht mal was bezahlen da es kein Wasser gab.
Am nächsten Morgen gings zu den mighty Kauri Trees... Gigantisch! Der Wanderung zu den größten Bäumen ist echt magisch und wenn dann nach der nächsten Kurve einer dieser Riesen auftaucht verschlägt es einem echt die Sprache. Te Matua Ngahere (heißt übersetzt "Vater des Waldes") hat einen Umfang von 16.41 Metern. Es gibt auch einen weiteren Riesen mit 12.29m den man umarmen kann. Habs versucht, leider kläglich gescheitert...
Danach gings für mich zurück nach Auckland um endlich den Camper reparieren zu lassen. Ich bin nämlich bislang mit einer höchst amüsanten Schiebetür herumgefahren die sich nur dann öffnet wenn sie will. Hat dazu geführt dass ich mich mal im Camper eingesperrt hab und zur Fahrerkabine klettern musste um wieder rauszukommen. Die Hintertür geht von innen gar nicht auf. Es kommt noch besser... Auf der Fahrt in den Norden hab ich festgestellt, dass das Signal fürs Motorenöl zeitweise aufblinkt. Hmmmm, da stimmt doch was nicht. Lieber mal die Hotline anrufen und nachfragen was für ein Öl ich da brauche. Die gute Dame am Telefon hat mehr oder weniger gesagt es kann irgendeins sein und solangs wenig oder halbvoll ist is es auch gut. An der Tankstelle hab ich das Öl dann checken lassen... fast leer! Die haben mir die Kiste also ohne Öl gegeben. Nach zwei Flaschen Öl gings dem Camper dann wieder gut. Und es kommt noch besser... Beim Depot am Flughafen hab ich sämtliche Mäzchen des Autos geschildert und darum gebeten die Mängel zu beheben. Nach 30 Minuten warten wurde mir gesagt, dass sie das reparieren können. Es dauert aber eine Weile oder ich kann auch einen anderen Campervan haben. Das dauert natürlich auch eine Weile. Hmmm, lieber auf den neuen Camper setzen, so dachte ich jedenfalls. Nachdem ich dann eine Stunde mit Packen verbracht habe um die Sachen in den neuen Camper zu schleppen warf ich mal einen Blick auf das neue Fahrzeug. Die Reifen hatten kein Profil, der Herd funktionierte nur zum Teil, kein Heizlüfter, der Kühlschrank stinkt nach Fisch und hat Kratzer als ob jemand 5 Stunden Salsa drinnen getanzt hätte. Nein danke! Also nochmal rein und das selbe Spiel nochmal. Und... ich durfte warten und warten. Nachdem ich dann bemerkt habe, dass es der Chefin scheinbar auch etwas peinlich war bin mal höflich geblieben und hab den Tag schon abgeschrieben. Als Entschädigung wurde ich dann aufgestuft und bekam einen neueren Camper der Firma Britz, $100 und eine Flasche Sauvignon Blanc. Da sag ich nicht nein! Wär das Navi-Gerät eventuell auch noch drin? Unverschämtheit siegt! Zur Belustigung sämtlicher Mechaniker hab ich dann eine weitere Stunde meine Sachen von zwei verschiedenen Campern in den nächsten verfrachtet und hab mich dann nach Auckland aufgemacht um ein paar Sachen zu besorgen. Steckdosenadapter für den Laptop, Internet, Telefon in der Metropole besorgen... nach 1,5h fertig?? Nice!
Heute war ich noch im Kelly Tarltons Aquarium und hab mir Haie, Rochen und andere tolle Sachen angeschaut. Fotos werden nachgereicht. Jetzt gehts erst mal zur Coromandel Penninsula.
Auf bald ;-)
Hier die ersten Fotos aus Neuseeland: Neuseeland Pictures
Dienstag, 3. Juli 2012
Kia ora!
Am Donnerstag bin ich endlich in Auckland gelandet und hab mich mit Sack und Pack Richtung Backpacker Hostel begeben um dort Lars zu treffen und endlich ein wenig Schlaf zu finden. In der Früh haben wir uns dann das Halbfinale Deutschland vs. Italien inclusive Frühstück angeschaut und sind kurz darauf Richtung Backpacker Campervan Store aufgebrochen um meinen Camper abzuholen. Freundlicherweise hat die Agentur in Deutschland den Camper nicht in der Stadt deponiert sondern am Flughafen... Also mussten wir raus zum Flughafen und dort den Camper in Empfang nehmen was leider den ganzen Tag gekostet hat. Am Abend fuhren wir dann Richtung Rotorua, einem Gebiet mit Seen vulkanischen Ursprungs, Geysiren und anderem gut riechenden Geblubbere. Eine Brise Sulfur ist ein erstaunlich guter Appetitzügler... Die erste Nacht wurde gleich mal getestet wie das Wildcampen ohne Heizung ausfallen würde. Fazit: Saukalt, aber man gewöhnt sich hoffentlich dran. Tags darauf gings dann zum Geysir-Park in Roturua und im Anschluss nach Süden in Richtung Taupo. Dort haben wir uns einen Stellplatz am Campingplatz geleistet da in der Berggegend eine Heizung zum besten Freund wird.
Am nächsten Tag hieß um 5 Uhr morgens aufstehen damit wir den Bus für unsere gebuchte Tour erwischen: Eisklettern bei Mt. Doom! Für alle Herr der Ringe-Verweigerer: Der Berg ist einer der bekanntesten Drehorte des Films und sieht auch ziemlich spektakulär aus. Nach 7,5 Stunden Wandern mit Steigeisen und Eispickel haben wir den Abend dann im Thermal-Pool am Campingplatz ausklingen lassen.
Am nächsten Tag gings zuerst zu den Huka Falls. 200000 Liter pro Sekunde zwängen sich hier durch einen engen Flussteil und produzieren ein beeindruckendes Bild. Der Geheimtipp sich die Öffnung des nächstgelegenen Damms anzuschauen wurde unter die Kategorie schlechter Scherz verbucht. Außer entäuschten Japanern mit 3 verschiedenen Kamerastativen gabs nichts zu sehen. Danach gings schon zurück Richtung Auckland damit wir nicht zu weit weg vom Flugplatz sind und am nächsten Tag noch etwas machen können bevor ich Lars zum Flughafen bringen muss. Eigentlich wollten wir uns heute noch die Insel Rangitoto in der Nähe von Auckland anschauen. Denkste... das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und ganz Auckland gehörig mit Regen eingedeckt. Plan B: Auckland Museum. Ja ich war in einem Museum! Kommt nicht oft vor... Das Museum war riesig und es gab von ziemlich coolen Naturfotos bis zum Ramsch so ziemlich alles im Programm. Und es war sogar umsonst, was in Auckland sehr selten vorkommt. Hier wird leider jeder Fleck irgendwie eingezäunt und dem Touristen dann gegen Cash angeboten. Schade, dadurch fallen einige sehenswerten Sachen weg da die Preise oftmals zu hoch sind. Nachdem ich Lars zum Flughafen gebracht habe wurde mir erstmals so richtig bewusst, dass ich jetzt 2 Monate alleine unterwegs bin... Bin echt gespannt wie es wird.
Fotos gibts schon einige, allerdings muss ich mir noch was wegen dem Internet einfallen lassen. Die Angebote am Campingplatz sind einfach unverschämt teuer und Internet über Telefon funktioniert zwar aber große Fotos dauern ewig und wären wohl auch zu teuer. Darum muss noch das Gratis-Internet von McDonalds und Dunkin Donuts herhalten (ich hab endlich wieder einen Dunkin Donuts gefunden!!)
Den nächsten Bericht gibts hoffentlich in einer Woche vom hohen Norden über Auckland.
Am nächsten Tag hieß um 5 Uhr morgens aufstehen damit wir den Bus für unsere gebuchte Tour erwischen: Eisklettern bei Mt. Doom! Für alle Herr der Ringe-Verweigerer: Der Berg ist einer der bekanntesten Drehorte des Films und sieht auch ziemlich spektakulär aus. Nach 7,5 Stunden Wandern mit Steigeisen und Eispickel haben wir den Abend dann im Thermal-Pool am Campingplatz ausklingen lassen.
Am nächsten Tag gings zuerst zu den Huka Falls. 200000 Liter pro Sekunde zwängen sich hier durch einen engen Flussteil und produzieren ein beeindruckendes Bild. Der Geheimtipp sich die Öffnung des nächstgelegenen Damms anzuschauen wurde unter die Kategorie schlechter Scherz verbucht. Außer entäuschten Japanern mit 3 verschiedenen Kamerastativen gabs nichts zu sehen. Danach gings schon zurück Richtung Auckland damit wir nicht zu weit weg vom Flugplatz sind und am nächsten Tag noch etwas machen können bevor ich Lars zum Flughafen bringen muss. Eigentlich wollten wir uns heute noch die Insel Rangitoto in der Nähe von Auckland anschauen. Denkste... das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und ganz Auckland gehörig mit Regen eingedeckt. Plan B: Auckland Museum. Ja ich war in einem Museum! Kommt nicht oft vor... Das Museum war riesig und es gab von ziemlich coolen Naturfotos bis zum Ramsch so ziemlich alles im Programm. Und es war sogar umsonst, was in Auckland sehr selten vorkommt. Hier wird leider jeder Fleck irgendwie eingezäunt und dem Touristen dann gegen Cash angeboten. Schade, dadurch fallen einige sehenswerten Sachen weg da die Preise oftmals zu hoch sind. Nachdem ich Lars zum Flughafen gebracht habe wurde mir erstmals so richtig bewusst, dass ich jetzt 2 Monate alleine unterwegs bin... Bin echt gespannt wie es wird.
Fotos gibts schon einige, allerdings muss ich mir noch was wegen dem Internet einfallen lassen. Die Angebote am Campingplatz sind einfach unverschämt teuer und Internet über Telefon funktioniert zwar aber große Fotos dauern ewig und wären wohl auch zu teuer. Darum muss noch das Gratis-Internet von McDonalds und Dunkin Donuts herhalten (ich hab endlich wieder einen Dunkin Donuts gefunden!!)
Den nächsten Bericht gibts hoffentlich in einer Woche vom hohen Norden über Auckland.
Mittwoch, 27. Juni 2012
Reif fuer die naechste Insel
Die Pruefungen sind endlich vorbei und die letzten Vorbereitungen sind getroffen fuer die Reise nach Australien. Warum ich nicht mehr faehig bin Umlaute zu schreiben? Ich sitz grad am Flughafen in Melbourne und warte auf meinen Flug nach Auckland, Neuseeland. :-)
Die Pruefungszeit hat weitere Blog-Postings leider verhindert aber dafuer solls in Neuseeland umso mehr geben da ich endlich Zeit dafuer hab. Als kurzes Schlussresumee uebers Auslandssemester kann ich sagen, dass es sich auf jeden Fall ausgezahlt hat. Hab so viele Leute wie noch nie zuvor in kuerzester Zeit kennengelernt und auch etwas Zeit gehabt mir das Land anzuschauen. Der negative Part des Ganzen war die Uni, die einfach viel zuviel Arbeit war und einige Ausfluege und mehr Englisch lernen durchs Plaudern mit anderen verhindert hat. Eigentlich schade, denn im Kammerl sitzen und Aufsaetze schreiben sollte eigentlich nicht der Sinn des Auslandssemesters sein. Dafuer freu ich mich jetzt umso mehr auf die naechste Insel mit hoffentlich waermeren Wetter. Fotos gibts mittlerweile so viele dass ich mich langsam mal mit dem Aussortieren beschaeftigen werde. Wenn ich wo ein Internet finde mit ausreichendem Uploadvolumen finde gibts auch bald wieder Fotos und hoffentlich auch schon ein paar gute Schnappschuesse aus Neuseeland.
Bis dahin liebe Gruesse an alle im sonnigen Oesterreich!
Die Pruefungszeit hat weitere Blog-Postings leider verhindert aber dafuer solls in Neuseeland umso mehr geben da ich endlich Zeit dafuer hab. Als kurzes Schlussresumee uebers Auslandssemester kann ich sagen, dass es sich auf jeden Fall ausgezahlt hat. Hab so viele Leute wie noch nie zuvor in kuerzester Zeit kennengelernt und auch etwas Zeit gehabt mir das Land anzuschauen. Der negative Part des Ganzen war die Uni, die einfach viel zuviel Arbeit war und einige Ausfluege und mehr Englisch lernen durchs Plaudern mit anderen verhindert hat. Eigentlich schade, denn im Kammerl sitzen und Aufsaetze schreiben sollte eigentlich nicht der Sinn des Auslandssemesters sein. Dafuer freu ich mich jetzt umso mehr auf die naechste Insel mit hoffentlich waermeren Wetter. Fotos gibts mittlerweile so viele dass ich mich langsam mal mit dem Aussortieren beschaeftigen werde. Wenn ich wo ein Internet finde mit ausreichendem Uploadvolumen finde gibts auch bald wieder Fotos und hoffentlich auch schon ein paar gute Schnappschuesse aus Neuseeland.
Bis dahin liebe Gruesse an alle im sonnigen Oesterreich!
Sonntag, 3. Juni 2012
Die Tage werden kürzer... die Uni auch!
Wieder sind 3 Wochen vergangen und das Inselleben neigt sich bald dem Ende zu. Seit meinem letzten Posting gabs noch einiges zu tun für die Uni. Nach 2 weiteren Wochen in meiner Gruft (= mein dunkles Zimmer mit Ausblick auf eine Wand) hab ich letztendlich meine letzte Seminarbeit mit Hochgenuss in die Abgabebox geschmissen und das Ganze ausgiebig gefeiert... mit 15 Stunden Schlaf. Durchs Studieren war die Zeit für Freunde, Sport und Ausflüge leider so gut wie gar nicht vorhanden. Umso schöner war dafür die letzte Woche: Zeit zum relaxen, ein freudiges Wiedersehen mit meinen Studienfreunden und auch etwas Zeit um Tagesauflüge zu machen.
Ein großes Highlight dieser Woche war die Nachricht von Lars, dass er die Surfer-Videos retten konnte. Wie versprochen könnt ihr euch hier mal eines der Videos ansehen:
Letzte Woche hab ich mir endlich wieder ein schönes Plätzchen von Tasmanien anschauen können. Gemeinsam mit Miriam gings zum South Arm Beach zum spazieren. Am Abend hab ich dann vom Astronomy-Professor den Anruf erhalten, dass das Night-Observation doch noch was wird und wir uns zum Strand von Lower Sandy Bay begeben sollen damit wir uns ein paar Sternenbilder anschauen können. Als wir am Strand ankamen durften wir auch gleich mit dem Aufstellen der Teleskope beginnen und erste Versuche wagen. Prof. Dickey bat uns im Anschluss, dass wir uns alle auf den Boden legen sollen und begann mit der Erklärung der Sternenbilder per Laserpointer (15 Leute liegen nachts im Park rum... ein herrlicher Anblick für Spaziergänger). Ich kann also endlich die Sternenbilder deuten und mich anhand der Sterne orientieren. Zu dumm, dass ich normalerweise auf der anderen Seite des Planeten lebe und die gelernten Sternenkonstellationen für einige Zeit nicht mehr sehen werde...
Gestern gings noch gemeinsam mit Miriam und Tobi zum Mt. Field National Park. Ein paar Schnappschüsse zu den Tagesausflügen gibts hier: South Arm & Mt. Field National Park
Bin gerade dabei die Flüge für meine Reise zu buchen. Wie erwartet hat sich meine Planung mindestens 3mal geändert. Am 28.6. gehts von Hobart nach Auckland, Neuseeland. Dort werde ich gemeinsam mit meinem Kumpel Lars auf die Suche nach dem "einen Ring" begeben und Mt. Doom einen Besuch abstatten. Danach gehts mit dem Campervan alleine quer durchs Land, diesmal ohne durchgeplante Route. Mal schaun wohin die Straßen führen...
Neue Lage... noch 24 Tage
Ein großes Highlight dieser Woche war die Nachricht von Lars, dass er die Surfer-Videos retten konnte. Wie versprochen könnt ihr euch hier mal eines der Videos ansehen:
Letzte Woche hab ich mir endlich wieder ein schönes Plätzchen von Tasmanien anschauen können. Gemeinsam mit Miriam gings zum South Arm Beach zum spazieren. Am Abend hab ich dann vom Astronomy-Professor den Anruf erhalten, dass das Night-Observation doch noch was wird und wir uns zum Strand von Lower Sandy Bay begeben sollen damit wir uns ein paar Sternenbilder anschauen können. Als wir am Strand ankamen durften wir auch gleich mit dem Aufstellen der Teleskope beginnen und erste Versuche wagen. Prof. Dickey bat uns im Anschluss, dass wir uns alle auf den Boden legen sollen und begann mit der Erklärung der Sternenbilder per Laserpointer (15 Leute liegen nachts im Park rum... ein herrlicher Anblick für Spaziergänger). Ich kann also endlich die Sternenbilder deuten und mich anhand der Sterne orientieren. Zu dumm, dass ich normalerweise auf der anderen Seite des Planeten lebe und die gelernten Sternenkonstellationen für einige Zeit nicht mehr sehen werde...
Gestern gings noch gemeinsam mit Miriam und Tobi zum Mt. Field National Park. Ein paar Schnappschüsse zu den Tagesausflügen gibts hier: South Arm & Mt. Field National Park
Bin gerade dabei die Flüge für meine Reise zu buchen. Wie erwartet hat sich meine Planung mindestens 3mal geändert. Am 28.6. gehts von Hobart nach Auckland, Neuseeland. Dort werde ich gemeinsam mit meinem Kumpel Lars auf die Suche nach dem "einen Ring" begeben und Mt. Doom einen Besuch abstatten. Danach gehts mit dem Campervan alleine quer durchs Land, diesmal ohne durchgeplante Route. Mal schaun wohin die Straßen führen...
Neue Lage... noch 24 Tage
Samstag, 12. Mai 2012
Hi... lebe noch!
Ich wollte eigentlich schon viel früher was von der Osterwoche berichten aber die liebe Uni in Tasmanien hat mir dabei einen Strich durch die Rechnung gemacht. Seit wir von der Ostküste zurück sind hatte ich bis heute nicht mal eine Minute Freizeit. What happened? Es hat sich leider herausgestellt, dass ich mir ziemlich aufwendige Kurse ausgewählt habe. Die Englisch-Aufsätze sind weit aufwendiger als gedacht, speziell das Paper für den Politikkurs hat meinen Zeitplan derart über den Haufen geworfen dass ich diese Woche zweimal durchmachen musste um irgendwie fertig zu werden. Früher angefangen und später fertig geworden... uncool! Die gute Nachricht ist, dass ich die Hälfte meiner Abschlussarbeiten schon hinter mich gebracht habe und nur mehr 2 Arbeiten zwischen mir und dem Semesterende liegen. Die schlechte Nachricht ist, dass ich null Zeit habe mir irgendwas anzusehen oder mich mit Leuten zu treffen, was ja eigentlich der Sinn des Auslandssemester sein sollte. Fazit: 4 Kurse sind eindeutig zuviel, 3 wären besser um auch was von Land, Kultur und Leuten mitzubekommen und die Englisch-Kenntnisse zu verbessern. Aber genug von der Uni, kommen wir zum interessanten Teil, dem East-Coast Trip!
Fotos zum Road-Trip (eine kleine Auswahl, mehr gibts in Österreich. Das Zusammentragen und aussortieren dauert einfach zu lange...) : Road-Trip Fotos
Größere Kartenansicht
Am 4. April flogen wir (Amy, Peter, Lars, Emil und ich) von Hobart zu unserer ersten Station des Road-Trips: SYDNEY! Das erste was einem auffällt ist das wunderbar warme Klima im Vergleich zu Tasmanien, wo es immer kälter und kälter wird. Die Stadt konnte somit im Sommer-Dress + den heiligen Flip-Flops erkundet werden. Sydney bietet viele Sehenswürdigkeiten: Angefangen bei der Oper (die wir mindestens 1000mal fotografiert haben...), dem langezogenen Hafen bis zu den berühmten Stränden Bondi Beach und Manli Beach gab es einiges zu erkunden. Das Nachtleben von Sydney durfte natürlich auch nicht fehlen ;-) Am Samstag holten wir dann unseren Mietwagen und bekamen zu unserer Überraschung einen 280PS- Rennboliden der Marke Ford (lustig zum fahren aber durstig...) Da Amy schon früher nach Tasmanien zurückkehrern musste, brachten wir sie zum Flughafen und steuerten das nächste Etappenziel an: die Blue Mountains! Dort erkundeten wir 2 Tage lang die wunderschöne Landschaft und fanden zahlreiche interessante Wanderrouten sowie einige spektakuläre Wasserfälle. Am Montag brachen wir dann Richtung Ostküste auf um der Frage auf den Grund zu gehen ob es zwischen den Blue Mountains und der Küstengegend etwas interessantes zu finden gibt. Und da war sie! Eine große goldene Gitarre mit 2 magischen Eigenschaften: groß und golden... Gääähn! Derart hingerissen von solchen Sehenswürdigkeiten entschlossen wir uns dann doch so schnell wie möglich Richtung Küste zu fahren um unsere Mission to surf zu starten. Leider entschied sich eine Australierin dazu unseren hinteren Kotflügel mit ihrem Auto zu küssen was uns neben den Scherereien mit der Versicherung ein neues Auto und den Verlust eines halben Tages einbrachte. Lustiges Detail am Rande: Wir bekamen den gleichen Rennboliden, diesmal aber in der Farbe Orange! Fehlten also nur mehr die Goldketten und wir konnten unsere Karriere als 0815 Rapper beginnen... Mit unserer Vin Diesel - Karre gings dann nach Coffs Harbour, einer sehr gemütlichen Hafenstadt an der Ostküste von Australien. Dort ließen wir dann den Abend mit Kartenspielen und einer Mitternachts-Schwimmeinlage im Meer ausklingen. Am nächsten Tag entschlossen wir uns so schnell wie möglich nach Byron Bay aufzubrechen um das zu machen auf was ich mich schon seit Wochen gefreut habe: SURFEN! In den nächsten Tagen stand nur Schlafen, BBQ, Party und Surfen auf dem Programm... so muss Urlaub sein! Am vorletzten Tag brachen wir noch zur nahegelegenen Hippie-Stadt Nimbin auf. In der Nähe fanden wir ein Wasserloch mit Schwingseilen zum Reinspringen (cool) und Blutegel (nicht so cool). Am letzten Tag gings nochmal zum Strand um Surfer-Videos mit der GoPro-Kamera von Lars zu drehen. Ein Großteil der ziemlich coolen Videos ging leider verloren, da die externe Festplatte von Lars den Geist aufgegeben hat. Falls ich die Videos doch noch bekommen sollte gibts hierzu noch einen Nachtrag ;-)
Am 15.4. flogen wir dann zurück nach Hobart und der oben angesprochene Uni-Stress nahm seinen Lauf. In den beiden darauffolgenden Wochenenden standen Exkursionen von meinen Tourismus-Kursen auf dem Programm. Dabei gings einen Tag nach Bruny Island und ein Wochenende an die Westküste Tasmaniens nach Strahan. Fotos dazu+sonstige Fotos der letzten Wochen gibt's hier: Fotos Field Trips + Sonstiges
Noch 2-3 Wochen Uni, dann startet die Prüfungszeit. Meine Prüfungstermine hab ich mittlerweile auch bekommen. Am 24. Juni hab ich die letzte Prüfung. Ich werde also am 25. Juni nach Melbourne aufbrechen und meine Reise mit der Great Ocean Road beginnen. Ich kanns kaum erwarten...
Meinen Rückflug hab ich mittlerweile auch schon umgebucht, da ich mich dazu entschlossen habe etwas früher zurückzufliegen um noch was vom Sommer zu erwischen und etwas Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. Am 7. September habt ihr mich wieder ;-) Bis dahin gibt's hoffentlich noch einiges zu berichten.
Fotos zum Road-Trip (eine kleine Auswahl, mehr gibts in Österreich. Das Zusammentragen und aussortieren dauert einfach zu lange...) : Road-Trip Fotos
Am 4. April flogen wir (Amy, Peter, Lars, Emil und ich) von Hobart zu unserer ersten Station des Road-Trips: SYDNEY! Das erste was einem auffällt ist das wunderbar warme Klima im Vergleich zu Tasmanien, wo es immer kälter und kälter wird. Die Stadt konnte somit im Sommer-Dress + den heiligen Flip-Flops erkundet werden. Sydney bietet viele Sehenswürdigkeiten: Angefangen bei der Oper (die wir mindestens 1000mal fotografiert haben...), dem langezogenen Hafen bis zu den berühmten Stränden Bondi Beach und Manli Beach gab es einiges zu erkunden. Das Nachtleben von Sydney durfte natürlich auch nicht fehlen ;-) Am Samstag holten wir dann unseren Mietwagen und bekamen zu unserer Überraschung einen 280PS- Rennboliden der Marke Ford (lustig zum fahren aber durstig...) Da Amy schon früher nach Tasmanien zurückkehrern musste, brachten wir sie zum Flughafen und steuerten das nächste Etappenziel an: die Blue Mountains! Dort erkundeten wir 2 Tage lang die wunderschöne Landschaft und fanden zahlreiche interessante Wanderrouten sowie einige spektakuläre Wasserfälle. Am Montag brachen wir dann Richtung Ostküste auf um der Frage auf den Grund zu gehen ob es zwischen den Blue Mountains und der Küstengegend etwas interessantes zu finden gibt. Und da war sie! Eine große goldene Gitarre mit 2 magischen Eigenschaften: groß und golden... Gääähn! Derart hingerissen von solchen Sehenswürdigkeiten entschlossen wir uns dann doch so schnell wie möglich Richtung Küste zu fahren um unsere Mission to surf zu starten. Leider entschied sich eine Australierin dazu unseren hinteren Kotflügel mit ihrem Auto zu küssen was uns neben den Scherereien mit der Versicherung ein neues Auto und den Verlust eines halben Tages einbrachte. Lustiges Detail am Rande: Wir bekamen den gleichen Rennboliden, diesmal aber in der Farbe Orange! Fehlten also nur mehr die Goldketten und wir konnten unsere Karriere als 0815 Rapper beginnen... Mit unserer Vin Diesel - Karre gings dann nach Coffs Harbour, einer sehr gemütlichen Hafenstadt an der Ostküste von Australien. Dort ließen wir dann den Abend mit Kartenspielen und einer Mitternachts-Schwimmeinlage im Meer ausklingen. Am nächsten Tag entschlossen wir uns so schnell wie möglich nach Byron Bay aufzubrechen um das zu machen auf was ich mich schon seit Wochen gefreut habe: SURFEN! In den nächsten Tagen stand nur Schlafen, BBQ, Party und Surfen auf dem Programm... so muss Urlaub sein! Am vorletzten Tag brachen wir noch zur nahegelegenen Hippie-Stadt Nimbin auf. In der Nähe fanden wir ein Wasserloch mit Schwingseilen zum Reinspringen (cool) und Blutegel (nicht so cool). Am letzten Tag gings nochmal zum Strand um Surfer-Videos mit der GoPro-Kamera von Lars zu drehen. Ein Großteil der ziemlich coolen Videos ging leider verloren, da die externe Festplatte von Lars den Geist aufgegeben hat. Falls ich die Videos doch noch bekommen sollte gibts hierzu noch einen Nachtrag ;-)
Am 15.4. flogen wir dann zurück nach Hobart und der oben angesprochene Uni-Stress nahm seinen Lauf. In den beiden darauffolgenden Wochenenden standen Exkursionen von meinen Tourismus-Kursen auf dem Programm. Dabei gings einen Tag nach Bruny Island und ein Wochenende an die Westküste Tasmaniens nach Strahan. Fotos dazu+sonstige Fotos der letzten Wochen gibt's hier: Fotos Field Trips + Sonstiges
Noch 2-3 Wochen Uni, dann startet die Prüfungszeit. Meine Prüfungstermine hab ich mittlerweile auch bekommen. Am 24. Juni hab ich die letzte Prüfung. Ich werde also am 25. Juni nach Melbourne aufbrechen und meine Reise mit der Great Ocean Road beginnen. Ich kanns kaum erwarten...
Meinen Rückflug hab ich mittlerweile auch schon umgebucht, da ich mich dazu entschlossen habe etwas früher zurückzufliegen um noch was vom Sommer zu erwischen und etwas Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. Am 7. September habt ihr mich wieder ;-) Bis dahin gibt's hoffentlich noch einiges zu berichten.
Mittwoch, 28. März 2012
It's been a while...
Nachdem ich schon den ersten Rüffel von der lieben Schwägerin bekommen hab, dass ich doch wieder Fotos reinstellen soll werd ich mich mal wieder ans Werk machen. Die letzten drei Wochen hatten es in sich! Nehmt euch also etwas Zeit... der folgende Eintrag könnte etwas länger sein als üblich ;-)
Die Fotos zur Story gibts HIER
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Am 9. März gings mit der mittlerweile schon eingespielten Dänemark-Österreich-Connection (Lars, Emil, Peter und ich) auf nach Wineglass Bay... zweiter Versuch, diesmal ohne Hitzewelle. Aus Kostengründen (unter 25 zahlt man fürs Auto mieten Extraspesen) und vorhandenem internationalen Führschein (den man, wie sich rausstellen sollte, dann doch nicht braucht) hab ich uns ein Auto gemietet. Ein Nissan Qashqai... doofer Name, flottes Auto, Lenkrad auf der falschen Seite. Nachdem das Auto erst ca. 1000km auf dem Buckel hatte durfte man die Bremse nur mit dem kleinen Zeh bedienen da ansonsten sämtliche Fahrgäste den großen Drang verspürten ihren Körper Richtung Windschutzscheibe zu bewegen. Für besonnene Frühstücker wie mich äußerst ungeeignet...
Also gings mit dem Auto los Richtung Freycinet National Park und wie der Österreicher halt so ist beschäftigt er sich die erste halbe Stunde mal nur damit was an diesem Auto alles nicht stimmt: Lenkrad rechts,linke Spur, Straßenschilder links, Abfahrt links, überholen rechts, Scheibenwischer links, Blinker rechts... so mancher Australier hat uns doof angschaut als ich beim Überholen die Scheibenwischer auf Hochleistung geschalten hab... bei 30°C Sonnenschein. Nach 3 Stunden Fahrt trafen wir dann am Abend in Bicheno, einem schmucken Ostküstenstädtchen von Tasmanien, ein und trafen uns mit unseren Studienkollegen Tobias aus Finnland, Amy aus den USA, Vroni aus Deutschland und Tom, EJ, Matt und Emma aus Tassie. Da Tom dort ein Stück Land mitten im Wald sein eigen nennt hab ich mir natürlich das Wildcampen nicht nehmen lassen und das mittlerweile legendäre Mini-Zelt kam wieder zum Einsatz. Bei gemütlichem Lagerfeuer haben wir den Tag dann mit kühlem Bier ausklingen lassen.
Am nächsten Tag gings mit dem Auto zum Freycinet National Park und von dort aus per Wanderweg zur Wineglass Bay, die angeblich zu den 10 schönsten Stränden der Welt zählt. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf kleine Wallabies (süss) und Schlangen (nicht so süss). Am Strand stürzten wir uns sogleich ins Wasser und nutzten den tollen Wellengang fürs Bodysurfen. Danach gings gemeinsam mit Tobi den Strand entlang für eine gemütliche Jogging-Runde. Nach gemütlichem Relaxen am Strand brach eine Gruppe von Wanderlustigen (Peter, Lars, Emil, Tobi und ich) noch zu einem Rundwanderweg auf der zum Teil entlang der Promise Bay verläuft. Nach dreistündiger Wanderung fuhren wir dann zurück zu Tom's Grundstück um Holz fürs Lagerfeuer zu sammeln (Baumteam Hofbauer-Skills ;-) ) und ein BBQ zu veranstalten. Nach einem nächtlichen Strandausflug incl. Weg durch die Botanik fand der Tag dann wieder mit Lagerfeuer und kühlem Bier sein Ende.
Am Sonntag besuchten wir den Natureworld Tierpark( Fotos gibts HIER) wo es neben dem tasmanischen Teufel auch Koalas und Kanguruhs zu sehen gab die in Tasmanien in der freien Wildbahn selten vorkommen oder gar nicht heimisch sind. Danach gings zum Strand.... Surfing! Am Abend versuchten wir dann noch ein paar Pinguine beim nahgelegenen "blow hole" zu beobachten, leider erfolglos... Um 23 Uhr fuhren wir wieder 3 Stunden zurück nach Hobart und ich durfte mich in stockfinsterer Nacht als Slalomfahrer zwischen Wallabies, Possum und anderen Vierbeinern betätigen (never again...)
Am darauffolgenden Wochenende waren wir Sonntags wieder mit dem Rafting Club unterwegs. Diesmal gings zum Picton river, der angeblich etwas spannender sein sollte als der Dervent river. Dem war auch so, das man allerdings Gefähr läuft aus dem Boot zu fallen, da fehlt noch einiges.
Wer jetzt glaub ich hab hier den größten Lenz, der darf sich auf den nächsten Absatz freuen. Es folgen die Nachrichten über die heißgeliebte Uni:
Die Universität hält mich mittlerweile ganz schön auf Trab, da jede Woche Hausübungen abzugeben sind und englische Texte vorbereitet werden sollen. Punkto Kursauswahl sind es bei mir dieselben Kurse geblieben:
Astronomy: Der Vortragende Prof. John Dickey ist ziemlich cool und gut zu verstehen. Im Groben geht es in diesem Kurs um die Planeten unseres Sonnensystems, Gravitationskräfte, Atmosphärenbildung etc. also durchaus interessante Dinge für mich, die jetzt nicht hochmathematisch sind. Das erste Examen hats allerdings doch in sich gehabt, da die Tests hier sehr umfangreich ausfallen. Man darf eine Seite an Notizen für die Prüfung verwenden was ich ziemlich cool fand. Neben regelmäßigen Hausübungen gibts noch Practicals im Labor wo man Mondkonstellationen, Fluchtgeschwindigkeiten und andere lustige Dinge per Computersimulation ausrechnet. Ausflüge zu einem Observatorium und einem Radioteleskop sind auch geplant. Die Vorlesung ist auch als Audiofile im Internet verfügbar.
Sustainable Tourism: Die Vortragende Prof. Anne Hardy ist sehr freundlich, halbwegs gut verständlich und ... chaotisch. Das soll aber mein Interesse für diesen Kurs nicht mindern. In diesem Kurs geht es vorwiegend um die Vorteile und Nachteile des Ökotourismus im ökonomischen, ökologischen und soziologischen Sinne. Neben den Lectures gibt es ein Tutorial in dem ausgewählte Texte besprochen werden, die natürlich vorbereitet werden müssen. Im Tutorial ist ein ausgewähltes Thema zu präsentieren und als Report abzugeben. Teil des Kurses ist ein zweitägige Exkursion nach Bruny Island, bei der verschiedene nachhaltige Tourismus-Firmen besucht werden. Im Anschluss ist ein Bericht über 2 ausgewählte Firmen zu verfassen.
Interpretation for Tourism: Wird ebenfalls von Anne vorgetragen. In diesem Kurs geht es um die Interpretation, die von sogenannten Guides (Fremdenführer etc.) in den verschiedensten Tourismusbranchen angeboten werden Das am Anfang logisch und einfach erscheinen aber im Laufe des Kurses wird ersichtlich wie komplex Interpretation sein kann und was man damit erreichen kann. Neben einer Präsentation + Bericht gibt es eine weitere Gruppenarbeit in der mit Leuten aus der Tourismusbranche ein Interpretationskonzept für ein Tourismusprojekt ausgearbeitet wird.
Global Environmental Governance: Mein Sorgenkind... Der Vortragende Prof. Aynsley Kellow hat einen Akzent, das man meinen würde Englisch ist seine erste Fremdsprache. Er trägt meist mit grummeliger montoner Stimme vor und trägt damit dazu bei sämtliche Schlafstörungen seiner Studenten zu beseitigen. Mittlerweile hab ich sogar von Locals gehört dass er schwer verständlich ist und außerdem wenig Sinn für Kritik an seinen Publikationen hat. Die Vorlesung kann man sich auch per Audio- und Videofile (PP-Slides) nochmal anschauen... wenn man will. Das Thema des Kurses ist an sich recht interessant, da es um die politische Steuerung von internationalen ökologischen Problemen geht wie beispielsweise die Klimaerwärmung. Die empfohlene Literatur ist ein Lichtblick da sie interessant und abwechslsungsreich (z.B. Polar Politics) ist. Vom Vokabular her haben es allerdings alle Texte ganz schön in sich, da auch englische Politikwissenschafter zur Langatmigkeit, Umschreibung und Bandwurmsätzen neigen, was in einer Fremdsprache mit ziemlich viel Lernaufwand verbunden ist. Im Kurs sind 2 Aufsätze abzugeben und es gibt ein Examen mit offenen Fragen.
Hab heute schon wieder eine Präsentation hinter mir. Bis zur Easter Break gilt es noch eine Präsentation und 2 Reports auszuarbeiten, mir wird also nicht fad ;-)
Den nächsten Bericht gibts nach Ostern. In diesem Sinne... Frohe Ostern und fröhliches Eierpecken! :P
Die Fotos zur Story gibts HIER
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Am 9. März gings mit der mittlerweile schon eingespielten Dänemark-Österreich-Connection (Lars, Emil, Peter und ich) auf nach Wineglass Bay... zweiter Versuch, diesmal ohne Hitzewelle. Aus Kostengründen (unter 25 zahlt man fürs Auto mieten Extraspesen) und vorhandenem internationalen Führschein (den man, wie sich rausstellen sollte, dann doch nicht braucht) hab ich uns ein Auto gemietet. Ein Nissan Qashqai... doofer Name, flottes Auto, Lenkrad auf der falschen Seite. Nachdem das Auto erst ca. 1000km auf dem Buckel hatte durfte man die Bremse nur mit dem kleinen Zeh bedienen da ansonsten sämtliche Fahrgäste den großen Drang verspürten ihren Körper Richtung Windschutzscheibe zu bewegen. Für besonnene Frühstücker wie mich äußerst ungeeignet...
Also gings mit dem Auto los Richtung Freycinet National Park und wie der Österreicher halt so ist beschäftigt er sich die erste halbe Stunde mal nur damit was an diesem Auto alles nicht stimmt: Lenkrad rechts,linke Spur, Straßenschilder links, Abfahrt links, überholen rechts, Scheibenwischer links, Blinker rechts... so mancher Australier hat uns doof angschaut als ich beim Überholen die Scheibenwischer auf Hochleistung geschalten hab... bei 30°C Sonnenschein. Nach 3 Stunden Fahrt trafen wir dann am Abend in Bicheno, einem schmucken Ostküstenstädtchen von Tasmanien, ein und trafen uns mit unseren Studienkollegen Tobias aus Finnland, Amy aus den USA, Vroni aus Deutschland und Tom, EJ, Matt und Emma aus Tassie. Da Tom dort ein Stück Land mitten im Wald sein eigen nennt hab ich mir natürlich das Wildcampen nicht nehmen lassen und das mittlerweile legendäre Mini-Zelt kam wieder zum Einsatz. Bei gemütlichem Lagerfeuer haben wir den Tag dann mit kühlem Bier ausklingen lassen.
Am nächsten Tag gings mit dem Auto zum Freycinet National Park und von dort aus per Wanderweg zur Wineglass Bay, die angeblich zu den 10 schönsten Stränden der Welt zählt. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf kleine Wallabies (süss) und Schlangen (nicht so süss). Am Strand stürzten wir uns sogleich ins Wasser und nutzten den tollen Wellengang fürs Bodysurfen. Danach gings gemeinsam mit Tobi den Strand entlang für eine gemütliche Jogging-Runde. Nach gemütlichem Relaxen am Strand brach eine Gruppe von Wanderlustigen (Peter, Lars, Emil, Tobi und ich) noch zu einem Rundwanderweg auf der zum Teil entlang der Promise Bay verläuft. Nach dreistündiger Wanderung fuhren wir dann zurück zu Tom's Grundstück um Holz fürs Lagerfeuer zu sammeln (Baumteam Hofbauer-Skills ;-) ) und ein BBQ zu veranstalten. Nach einem nächtlichen Strandausflug incl. Weg durch die Botanik fand der Tag dann wieder mit Lagerfeuer und kühlem Bier sein Ende.
Am Sonntag besuchten wir den Natureworld Tierpark( Fotos gibts HIER) wo es neben dem tasmanischen Teufel auch Koalas und Kanguruhs zu sehen gab die in Tasmanien in der freien Wildbahn selten vorkommen oder gar nicht heimisch sind. Danach gings zum Strand.... Surfing! Am Abend versuchten wir dann noch ein paar Pinguine beim nahgelegenen "blow hole" zu beobachten, leider erfolglos... Um 23 Uhr fuhren wir wieder 3 Stunden zurück nach Hobart und ich durfte mich in stockfinsterer Nacht als Slalomfahrer zwischen Wallabies, Possum und anderen Vierbeinern betätigen (never again...)
Am darauffolgenden Wochenende waren wir Sonntags wieder mit dem Rafting Club unterwegs. Diesmal gings zum Picton river, der angeblich etwas spannender sein sollte als der Dervent river. Dem war auch so, das man allerdings Gefähr läuft aus dem Boot zu fallen, da fehlt noch einiges.
Wer jetzt glaub ich hab hier den größten Lenz, der darf sich auf den nächsten Absatz freuen. Es folgen die Nachrichten über die heißgeliebte Uni:
Die Universität hält mich mittlerweile ganz schön auf Trab, da jede Woche Hausübungen abzugeben sind und englische Texte vorbereitet werden sollen. Punkto Kursauswahl sind es bei mir dieselben Kurse geblieben:
Astronomy: Der Vortragende Prof. John Dickey ist ziemlich cool und gut zu verstehen. Im Groben geht es in diesem Kurs um die Planeten unseres Sonnensystems, Gravitationskräfte, Atmosphärenbildung etc. also durchaus interessante Dinge für mich, die jetzt nicht hochmathematisch sind. Das erste Examen hats allerdings doch in sich gehabt, da die Tests hier sehr umfangreich ausfallen. Man darf eine Seite an Notizen für die Prüfung verwenden was ich ziemlich cool fand. Neben regelmäßigen Hausübungen gibts noch Practicals im Labor wo man Mondkonstellationen, Fluchtgeschwindigkeiten und andere lustige Dinge per Computersimulation ausrechnet. Ausflüge zu einem Observatorium und einem Radioteleskop sind auch geplant. Die Vorlesung ist auch als Audiofile im Internet verfügbar.
Sustainable Tourism: Die Vortragende Prof. Anne Hardy ist sehr freundlich, halbwegs gut verständlich und ... chaotisch. Das soll aber mein Interesse für diesen Kurs nicht mindern. In diesem Kurs geht es vorwiegend um die Vorteile und Nachteile des Ökotourismus im ökonomischen, ökologischen und soziologischen Sinne. Neben den Lectures gibt es ein Tutorial in dem ausgewählte Texte besprochen werden, die natürlich vorbereitet werden müssen. Im Tutorial ist ein ausgewähltes Thema zu präsentieren und als Report abzugeben. Teil des Kurses ist ein zweitägige Exkursion nach Bruny Island, bei der verschiedene nachhaltige Tourismus-Firmen besucht werden. Im Anschluss ist ein Bericht über 2 ausgewählte Firmen zu verfassen.
Interpretation for Tourism: Wird ebenfalls von Anne vorgetragen. In diesem Kurs geht es um die Interpretation, die von sogenannten Guides (Fremdenführer etc.) in den verschiedensten Tourismusbranchen angeboten werden Das am Anfang logisch und einfach erscheinen aber im Laufe des Kurses wird ersichtlich wie komplex Interpretation sein kann und was man damit erreichen kann. Neben einer Präsentation + Bericht gibt es eine weitere Gruppenarbeit in der mit Leuten aus der Tourismusbranche ein Interpretationskonzept für ein Tourismusprojekt ausgearbeitet wird.
Global Environmental Governance: Mein Sorgenkind... Der Vortragende Prof. Aynsley Kellow hat einen Akzent, das man meinen würde Englisch ist seine erste Fremdsprache. Er trägt meist mit grummeliger montoner Stimme vor und trägt damit dazu bei sämtliche Schlafstörungen seiner Studenten zu beseitigen. Mittlerweile hab ich sogar von Locals gehört dass er schwer verständlich ist und außerdem wenig Sinn für Kritik an seinen Publikationen hat. Die Vorlesung kann man sich auch per Audio- und Videofile (PP-Slides) nochmal anschauen... wenn man will. Das Thema des Kurses ist an sich recht interessant, da es um die politische Steuerung von internationalen ökologischen Problemen geht wie beispielsweise die Klimaerwärmung. Die empfohlene Literatur ist ein Lichtblick da sie interessant und abwechslsungsreich (z.B. Polar Politics) ist. Vom Vokabular her haben es allerdings alle Texte ganz schön in sich, da auch englische Politikwissenschafter zur Langatmigkeit, Umschreibung und Bandwurmsätzen neigen, was in einer Fremdsprache mit ziemlich viel Lernaufwand verbunden ist. Im Kurs sind 2 Aufsätze abzugeben und es gibt ein Examen mit offenen Fragen.
Hab heute schon wieder eine Präsentation hinter mir. Bis zur Easter Break gilt es noch eine Präsentation und 2 Reports auszuarbeiten, mir wird also nicht fad ;-)
Den nächsten Bericht gibts nach Ostern. In diesem Sinne... Frohe Ostern und fröhliches Eierpecken! :P
Montag, 5. März 2012
In the beginning...
Seit dem letzten Posting ist schon einige Zeit vergangen und es war einfach zuviel los um vorm PC zu sitzen und am Blog weiterzuschreiben. Dafür gibts jetzt mal wieder eine ausführliche Berichterstattung:
Am 13.2. kam Peter, der erste Studienkollege aus Linz, in Hobart an und wir haben gleich mal einige Sachen für seinen Hausrat gekauft und auf den Mt. Nelson hochgeschleppt. Dabei konnte ich einen ersten Blick auf die Uni-Appartements werfen und die waren um soviel komfortabler als meine Gefängniszelle im Christ College dass ich am nächsten Tag gleich mal ein Ansuchen auf Übersiedlung gestellt habe. Im Anschluss gings erneut zum Mt. Wellington, diesmal allerdings entlang der Pipeline Track bis zu den Wellington Falls und über die Miles Track wieder zurück. Mitten am Berg kam dann der Anruf, dass ich in ein Uni-Appartement einziehen kann, für $100 Umzugsgebühren... Nachdem der erneuten Abzocke Folge geleistet wurde konnte der Umzug dann gleich am nächsten Tag stattfinden. Die Bilder zur neuen Wohnung gibts im Link ganz unten.
In den darauffolgenden Tagen kam endlich etwas Leben in die Bude, da viele internationale Studenten im Studentenheim eintrafen. Mittlerweile sind wir eine buntgemischte Truppe aus verschiedensten Ländern, die sowohl den Uni-Campus als auch die Stadt regelmäßig unsicher macht. Punkto Sprachgebrauch hab ich mich schon etwas in Dänisch und Finnisch versucht (hoffnungslos...) und mein Englisch wird auch etwas besser. Als kommunikationsförderndes Mittel ist Bier übrigens wärmstens zu empfehlen ;-)
Am 19.2. traf dann Stefan, mein zweiter Studienkollege aus Linz, ein. Zu meiner großen Freude hat er sich ein Auto in Sydney zugelegt und mit nach Tasmanien genommen. Den ersten Road-Trip haben wir gleich gemeinsam mit seinen WG-Kolleginnen am darauffolgenden Wochenende veranstaltet. Zwei Österreicher, eine Schweizerin, eine Griechin und ein Brite machten sich bei 40°C auf nach Wineglass Bay und endeten bei 50°C+ im Auto nach 3 Stunden Fahrt in Coles Bay. Von dort wollten wir eigentlich zur besagten Bucht aufbrechen aber das kochend heiße Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aufgrund der hohen Buschbrandgefahr wurde der Wanderweg zur Bucht gesperrt. Also entschieden wir uns am Strand zu kochen, zu übernachten und von Moskitos aufgefressen zu werden. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich über meine Outdoorausrüstung seeeehr glücklich bin.
Am nächsten Tag trafen wir dann den Wandergesellen Florian (kein Scherz) und nahmen ihn mit in unserer kochenden Suppenschüssel mit 4 Rädern bis zur nächsten Stadt namens Bicheno. Da ich aus dem Internet wusste, dass man dort gut surfen kann haben sich die 2 Florians dazu entschieden einfach dort zu bleiben und eine Runde surfen zu gehen. Nach 2 Surfstores, 1 Backpacker-Hotel und einem Telefonat mit einem Surflehrer hatten wir die Hoffnung schon fast aufgegeben noch irgendwo ein Surfboard zu ergattern. Doch auf dem Weg zum Strand trafen wir dann Stephanie, eine Bekannte von Florian, die uns kurzerhand ein Board lieh und uns sogar zum Strand fuhr. Weißer Strand, Meer... SURFING!
Hier noch ein paar Fotos vom Roadtrip: Coles Bay & Bicheno
Sie wollen noch mehr? Bittesehr:
Die Uni hat mittlerweile auch schon angefangen. Die Orientation Week (ist leider eher für Studienanfänger gedacht) und die Vorstellung der verschiedenen Sportclubs (=Schreib dich ein und sauf mit uns!) sind schon wieder Schnee von gestern und die Lectures & Tutorials sind voll im Gange. Mit der Kursauswahl bin ich bislang recht zufrieden, allerdings stellen sich gewisse Sprachbarrieren (australischer Kauderwelsch) weit schwieriger dar als gedacht, was sich jedoch in den nächsten paar Wochen hoffentlich etwas legen wird. Die Uni ist sehr verschult mit Hausübungen etc. was jedoch den Vorteil hat, dass sich ein großer Teil der Gesamtnote aus verschiedenen Leistungen während des Semesters zusammensetzt.
Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass ein paar Studienkollegen und ich in freudiger Erwartung dem Rafting Club und dem Bushwalking Club beigetreten sind. Vom ersten Rafting-Ausflug gibts schon ein paar Fotos. War ganz spaßig, aber die nächsten Ausflüge werden hoffentlich spektakulärer, also á la "Wer bis zuletzt im Boot bleibt hat gewonnen... die Ausnahme heißt Wasserfall"
Den Link zu den restlichen Fotos gibt's hier
Am 13.2. kam Peter, der erste Studienkollege aus Linz, in Hobart an und wir haben gleich mal einige Sachen für seinen Hausrat gekauft und auf den Mt. Nelson hochgeschleppt. Dabei konnte ich einen ersten Blick auf die Uni-Appartements werfen und die waren um soviel komfortabler als meine Gefängniszelle im Christ College dass ich am nächsten Tag gleich mal ein Ansuchen auf Übersiedlung gestellt habe. Im Anschluss gings erneut zum Mt. Wellington, diesmal allerdings entlang der Pipeline Track bis zu den Wellington Falls und über die Miles Track wieder zurück. Mitten am Berg kam dann der Anruf, dass ich in ein Uni-Appartement einziehen kann, für $100 Umzugsgebühren... Nachdem der erneuten Abzocke Folge geleistet wurde konnte der Umzug dann gleich am nächsten Tag stattfinden. Die Bilder zur neuen Wohnung gibts im Link ganz unten.
In den darauffolgenden Tagen kam endlich etwas Leben in die Bude, da viele internationale Studenten im Studentenheim eintrafen. Mittlerweile sind wir eine buntgemischte Truppe aus verschiedensten Ländern, die sowohl den Uni-Campus als auch die Stadt regelmäßig unsicher macht. Punkto Sprachgebrauch hab ich mich schon etwas in Dänisch und Finnisch versucht (hoffnungslos...) und mein Englisch wird auch etwas besser. Als kommunikationsförderndes Mittel ist Bier übrigens wärmstens zu empfehlen ;-)
Am 19.2. traf dann Stefan, mein zweiter Studienkollege aus Linz, ein. Zu meiner großen Freude hat er sich ein Auto in Sydney zugelegt und mit nach Tasmanien genommen. Den ersten Road-Trip haben wir gleich gemeinsam mit seinen WG-Kolleginnen am darauffolgenden Wochenende veranstaltet. Zwei Österreicher, eine Schweizerin, eine Griechin und ein Brite machten sich bei 40°C auf nach Wineglass Bay und endeten bei 50°C+ im Auto nach 3 Stunden Fahrt in Coles Bay. Von dort wollten wir eigentlich zur besagten Bucht aufbrechen aber das kochend heiße Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aufgrund der hohen Buschbrandgefahr wurde der Wanderweg zur Bucht gesperrt. Also entschieden wir uns am Strand zu kochen, zu übernachten und von Moskitos aufgefressen zu werden. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich über meine Outdoorausrüstung seeeehr glücklich bin.
Am nächsten Tag trafen wir dann den Wandergesellen Florian (kein Scherz) und nahmen ihn mit in unserer kochenden Suppenschüssel mit 4 Rädern bis zur nächsten Stadt namens Bicheno. Da ich aus dem Internet wusste, dass man dort gut surfen kann haben sich die 2 Florians dazu entschieden einfach dort zu bleiben und eine Runde surfen zu gehen. Nach 2 Surfstores, 1 Backpacker-Hotel und einem Telefonat mit einem Surflehrer hatten wir die Hoffnung schon fast aufgegeben noch irgendwo ein Surfboard zu ergattern. Doch auf dem Weg zum Strand trafen wir dann Stephanie, eine Bekannte von Florian, die uns kurzerhand ein Board lieh und uns sogar zum Strand fuhr. Weißer Strand, Meer... SURFING!
Hier noch ein paar Fotos vom Roadtrip: Coles Bay & Bicheno
Sie wollen noch mehr? Bittesehr:
Die Uni hat mittlerweile auch schon angefangen. Die Orientation Week (ist leider eher für Studienanfänger gedacht) und die Vorstellung der verschiedenen Sportclubs (=Schreib dich ein und sauf mit uns!) sind schon wieder Schnee von gestern und die Lectures & Tutorials sind voll im Gange. Mit der Kursauswahl bin ich bislang recht zufrieden, allerdings stellen sich gewisse Sprachbarrieren (australischer Kauderwelsch) weit schwieriger dar als gedacht, was sich jedoch in den nächsten paar Wochen hoffentlich etwas legen wird. Die Uni ist sehr verschult mit Hausübungen etc. was jedoch den Vorteil hat, dass sich ein großer Teil der Gesamtnote aus verschiedenen Leistungen während des Semesters zusammensetzt.
Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass ein paar Studienkollegen und ich in freudiger Erwartung dem Rafting Club und dem Bushwalking Club beigetreten sind. Vom ersten Rafting-Ausflug gibts schon ein paar Fotos. War ganz spaßig, aber die nächsten Ausflüge werden hoffentlich spektakulärer, also á la "Wer bis zuletzt im Boot bleibt hat gewonnen... die Ausnahme heißt Wasserfall"
Den Link zu den restlichen Fotos gibt's hier
Samstag, 11. Februar 2012
Mission to surf!
Meine Gefängniszelle wartet noch sehnlichst auf die bestellten Poster um das traute Heim etwas freundlicher zu gestalten.Die Eingewöhnungsphase hab ich im Großen und Ganzen überstanden. Fehlen eigentlich nur mehr andere Studenten damit im Studentenheim endlich mal ein wenig Community aufkommt. Die Utensilien fürs BBQ (es gibt 2 große BBQ Griller direkt im Gartenbereich vom Aufenthaltsraum ;-) ) hab ich großteils schon beinand und ich werd mich schon bald als McDonalds-Burgerbrater versuchen...
Back to the main news:
Die Aktion "Surfen am Strand" war erfolgreich, wenn auch mit gehörigem Aufwand verbunden. Zum Strand (1h nach Clifton Beach) gehts per Bus, der unglaubliche 2mal am Tag Richtung Clifton Beach fährt, wobei für Surfkurse nur der um 8:00 in Frage kommt.. Direkt zum Strand fährt gar nix, also sind 4km Wanderung angesagt. Am Samstag ist die Rückfahrt besonders spannend (1 Bus um 18:30, wer den verpasst darf am Strand campen) und am Sonntag fährt gar nix. (wer will schon Sonntags zum Strand... Pff!) Die durch Öffis gesparten Dollars wurden in Surfstunden investiert und die ersten Erfolge sind schon sichtbar. Vom berüchtigten Waschmaschinengang, 2m Bauchklatscher (das freut die Surflehrer am meisten) bis zum Stand auf dem Board bis zum Strand war alles dabei. Für Fotos auf dem Brett brauch ich allerdings noch jemanden, der mit einer Kamera umgehen kann und mit zum Strand fährt, aber ich denke mal das lässt sich einrichten ;-)
Als Entschädigung hab ich ein kleines Video von der Brandung von Clifton Beach gedreht:
Was das Bushwalking betrifft, so kann man sagen das Tasmanien ein Wanderparadies ist. Roadtrips hab ich zwar noch keine gemacht da ich mir erst ein Auto mieten werde wenn weitere Studenten am College eingetroffen sind, aber auch rund um Hobart kann man mit den Bussen viele Wanderwege erreichen. Bislang gings 2mal den Mt. Nelson rauf (tolle Laufstrecke ;-) ). Fotos zu den Short Tracks und Diverses der letzten 2 Wochen gibts hier
Mt. Wellington als Hausberg von Hobart darf natürlich auch nicht fehlen (1271m, aber immerhin...). Fotos dazu gibts hier: Mt. Wellington
Montag, 30. Januar 2012
Hobart Erkundungstour Vol. I
Fast eine Woche ist seit meiner Ankunft vergangen und es gibt einiges zu berichten.
Der Jetlag hat mich trotz Wachhaltetaktik doch noch geküsst was zur Folge hatte dass ich mich am zweiten Tag für längere Zeit im Schlafsack verkrochen hab. Mit der Family wurde bereits ordentlich per Skype kommuniziert, mittlerweile auch mit Kamera. Die fanden mein neues Zuhause höchst amüsant, da es (zugegebenermaßen) wie im Häfen ausschaut mit Ziegelwand und Stahlbett. Naja, was solls... es erfüllt seinen Zweck und Poster find ich hoffentlich auch noch. Die Aussicht auf die Bucht ist auf jeden Fall spitze und die Vegetation rundherum für mich als Baumfreund genau das Richtige. Neben den bereits angesprochenen Känguruhs (Foto ist dabei) zähle ich nun auch Franky die Eidechse zu meinen Nachbarn, dem es scheints ziemlich wurscht war dass ich ein paar Fotos von ihm mache. Mit den menschlichen Nachbarn schauts bisher noch etwas schlecht aus, da ich neben ein paar Chinesen (nix Englisch sprechen) irgendwie der Einzige im Gebäudekomplex bin. Das ändert sich hoffentlich bald...
Mir war trotzdem nicht fad, da ich jeden Tag auf Erkundungstour gegangen bin um mir die Innenstadt anzuschauen und die Umgebung zu erkunden. Die Innenstadt ist überschaubar und unspektakulär aber der Hafen wirkt ganz schmuck.
Nach mehrmaligem Aufsuchen des Aufenthaltsraumes hab ich Elle und James, 2 Aussies aus Brisbane, kennengelernt und beschlossen mit ihnen am nächsten Tag zum Museum of New Art (kurz MONA) aufzubrechen. Der Eintritt für Studenten der UTAS war gratis (*freu*) und zur Begrüßung gabs gleich mal einen I-Pod touch + Sennheizer Kopfhörer... Eh nein, man durfte das Zeug nicht behalten. Mit dem I-Pod gings von Kunstwerk zu Kunstwerk wo das Gerät auf Wunsch nützliche Infos über Künstler und Werk ausspuckt und sogar mit zugegebenermaßen sehr künstlerischem Geschwaffel per MP3 aufwarten kann. Ich bevorzuge die Variante Gfallt ma! / Schiach!
Fotos dazu gibts hier: Museum of New Art
Da die Beiden nur auf Kurzbesuch in Tasmanien waren ist es im Studentenheim wieder still.... Wenn juckts, ich geh zum Strand! ;-) Nebenbei hab ich auch am Samstag auch noch den wöchentlichen Salamanca Market erkundet (coole Live-Musik) und mir bei 30.5°C die Sonne auf den Buckel scheinen lassen. Die kommende Woche steht dann Surfen & Bushwalking auf dem Programm sofern das Wetter mitspielt.
Hier noch der versprochene Link zu den restlichen Fotos: Erste Bilder aus Hobart
See ya!
Der Jetlag hat mich trotz Wachhaltetaktik doch noch geküsst was zur Folge hatte dass ich mich am zweiten Tag für längere Zeit im Schlafsack verkrochen hab. Mit der Family wurde bereits ordentlich per Skype kommuniziert, mittlerweile auch mit Kamera. Die fanden mein neues Zuhause höchst amüsant, da es (zugegebenermaßen) wie im Häfen ausschaut mit Ziegelwand und Stahlbett. Naja, was solls... es erfüllt seinen Zweck und Poster find ich hoffentlich auch noch. Die Aussicht auf die Bucht ist auf jeden Fall spitze und die Vegetation rundherum für mich als Baumfreund genau das Richtige. Neben den bereits angesprochenen Känguruhs (Foto ist dabei) zähle ich nun auch Franky die Eidechse zu meinen Nachbarn, dem es scheints ziemlich wurscht war dass ich ein paar Fotos von ihm mache. Mit den menschlichen Nachbarn schauts bisher noch etwas schlecht aus, da ich neben ein paar Chinesen (nix Englisch sprechen) irgendwie der Einzige im Gebäudekomplex bin. Das ändert sich hoffentlich bald...
Mir war trotzdem nicht fad, da ich jeden Tag auf Erkundungstour gegangen bin um mir die Innenstadt anzuschauen und die Umgebung zu erkunden. Die Innenstadt ist überschaubar und unspektakulär aber der Hafen wirkt ganz schmuck.
Nach mehrmaligem Aufsuchen des Aufenthaltsraumes hab ich Elle und James, 2 Aussies aus Brisbane, kennengelernt und beschlossen mit ihnen am nächsten Tag zum Museum of New Art (kurz MONA) aufzubrechen. Der Eintritt für Studenten der UTAS war gratis (*freu*) und zur Begrüßung gabs gleich mal einen I-Pod touch + Sennheizer Kopfhörer... Eh nein, man durfte das Zeug nicht behalten. Mit dem I-Pod gings von Kunstwerk zu Kunstwerk wo das Gerät auf Wunsch nützliche Infos über Künstler und Werk ausspuckt und sogar mit zugegebenermaßen sehr künstlerischem Geschwaffel per MP3 aufwarten kann. Ich bevorzuge die Variante Gfallt ma! / Schiach!
Fotos dazu gibts hier: Museum of New Art
Da die Beiden nur auf Kurzbesuch in Tasmanien waren ist es im Studentenheim wieder still.... Wenn juckts, ich geh zum Strand! ;-) Nebenbei hab ich auch am Samstag auch noch den wöchentlichen Salamanca Market erkundet (coole Live-Musik) und mir bei 30.5°C die Sonne auf den Buckel scheinen lassen. Die kommende Woche steht dann Surfen & Bushwalking auf dem Programm sofern das Wetter mitspielt.
Hier noch der versprochene Link zu den restlichen Fotos: Erste Bilder aus Hobart
See ya!
Dienstag, 24. Januar 2012
So, da wären wir... auf der anderen Seite des Erdballs!
Der Gedanke alleine ist schon verblüffend, dass man sich gerade ziemlich genau auf der anderen Seite der Erde befindet. Für den Weg nach Hause bräuchte ich also nur eine Schaufel... (ist übrigens weit kürzer)
Im Christ College angekommen hab ich gleich mal mein kleines zweckmäßiges Zimmer okkupiert. Die ganze Univ liegt auf dem Mount Nelson, der sich angesichts der Straßensteigung zurecht Berg nennen darf. Der Supermarkt ist übrigens unten an der Küstenstraße. Jubel! Es folgt der Großeinkauf und das Hinaufschleppen der Sachen um den eigenen Kühlschrank zu füllen. Der Internetanschluss ließ sich fix einrichten, kostet allerdings auch wieder extra wie so ziemlich alles hier.
Fotos werden noch folgen, eines kann ich aber jetzt schon verraten. Die Landschaft ist einfach toll und mitten im Naturschutzgebiet zu wohnen ist mal ganz was anderes. Kleines Highlight zum Schluss: Beim Raufschleppen meiner Lebensmittel haben mich im Garten vor meiner Wohnung 3 kleine Känguruhs begrüßt ;-)
55 Stunden wach... guade Nacht!
Im Christ College angekommen hab ich gleich mal mein kleines zweckmäßiges Zimmer okkupiert. Die ganze Univ liegt auf dem Mount Nelson, der sich angesichts der Straßensteigung zurecht Berg nennen darf. Der Supermarkt ist übrigens unten an der Küstenstraße. Jubel! Es folgt der Großeinkauf und das Hinaufschleppen der Sachen um den eigenen Kühlschrank zu füllen. Der Internetanschluss ließ sich fix einrichten, kostet allerdings auch wieder extra wie so ziemlich alles hier.
Fotos werden noch folgen, eines kann ich aber jetzt schon verraten. Die Landschaft ist einfach toll und mitten im Naturschutzgebiet zu wohnen ist mal ganz was anderes. Kleines Highlight zum Schluss: Beim Raufschleppen meiner Lebensmittel haben mich im Garten vor meiner Wohnung 3 kleine Känguruhs begrüßt ;-)
55 Stunden wach... guade Nacht!
Wenn ich ein Vogerl wär...
... dann würd ich sicher nicht über London Heathrow nach Australien fliegen. Nach einigen Jahren Pause hab ich meinen "Lieblingsflughafen" mal wieder besucht um dort eifrig dafür zu beten, dass mein Gepäcksstück doch bitte in die selbe Richtung fliegt wie ich. Um ehrlich zu sein, hab ich lieber zusätzliche Vorkehrungen getroffen und meinen Rucksack in München mit Gepäcksfolie einwickeln lassen. Der größte Schmetterlingskokon aller Zeiten... Kurze Info am Rande: Ich hab in London tatsächlich einen Gebetsraum für Muslime gefunden. Sachen gibts...
Anyway, auf die Fluggesellschaften ist wie immer Verlass. Sie kommen nämlich alle immer zu spät an. Hand drauf! Dass so eine Reise sowohl Langeweile als auch Stress pur beinhalten kann sei in folgenden Worten kurz erklärt. Die Verspätung von München nach London war kein Problem, da genügenden Pufferzeit eingeplant war. (2,5h unterwegs). Dort gibts allerdings nur englische Pfund, Geld wechseln bringt nichts, also sitz ich mal wieder herum, (3,5h) warte und hoffe meinen Rucksack in Melbourne wieder zu sehen. Der Flug von London nach Melbourne verläuft etwas... anders. Nach den ersten 12 Stunden Dauerfuttern, Film schauen und Biersorten ausprobieren (All inclusive *freu) fühlt man sich schon etwas wie ein ausgelutschter Drops. Mit dem Sitzenbleiben im Flieger wurde es allerdings nichts. Der wird geputzt und mit vielen Chinesen vollgestopft damit das einchecken wieder von vorne angehen kann. Man wird übrigens bei jedem Einsteigen und Aussteigen auf Herz und Nieren durchleuchtet weil ich könnte mir ja mit dem Flugzeugzubehör eine Bombe basteln. Was McGyver schon konnte... Der Flughafen in Hongkong ist... anders. Statt eine Wegbegrenzung gibts hier kleine Menschen in Uniformen die irgendwas herumschreien und den ganzen nicht zugelassenen Bereich absperren. Ohne Hongkong-Dollar gibts nichts zum kaufen, daher heißts wieder warten.
Wieder im Flieger erfreut man sich der nächsten 12 Stunden (das war erst die Hälfte??!!) bis nach Melbourne. Dort steigt man bei 35°C im Schatten aus mit, wie könnte es anders sein, gehöriger Verspätung. Kurzer Tipp am Rande: Chinesen haben zwar kurze Beine aber sie sind wieselflink. Hinter 2/3 der Passagiere einer 747 bei der Passkontrolle anzustehen ist was Feines! Ehrlich! Nur noch 45 Minuten bis zum nächsten Flug, noch kein Gepäck geholt, dieses wieder eingecheckt, Boarding-Karte geholt (die man auch nur in Melbourne bekommt)... Relax! Warum? Nachdem ich mich 25 Minuten vorm Abflug am Schalter der Fluglinie Jetstar (meine neuen Favoriten) samt Gepäck und gut verschwitzt eingefunden habe wird mir mitgeteilt das der Flug gestrichen wurde. Aha...jo ... em.. wie jetzt? "Nehmen sie den nächsten Flieger" heißt es, Karten gibts beim Servicepoint. Nach 30 Minuten Wartezeit bittet man um einen Platz im nächsten Flieger. Ist nicht! Der nächste Platz ist um 15:50 frei. Viel Spaß am Flughafen von Melbourne! Sie haben 6 Stunden Zeit... Wertkarte kaufen, Uni anrufen dass es ein "bißchen" später wird und den Kaffee am besten gleich an die Venen anschließen damit man den Flug nicht verschläft. Apropros Schlaf: Ohne das Delirium-ähnlichen Schlaf von London nach Hongkong wären wir nun bei 45 Stunden ohne Schlaf. Der Flug nach Hobart erfolgt per fliegender Nähmaschine (Safety first!) und ich werde vom Flughafenzu meiner Unterkunft gebracht. 48 Stunden wach...
Anyway, auf die Fluggesellschaften ist wie immer Verlass. Sie kommen nämlich alle immer zu spät an. Hand drauf! Dass so eine Reise sowohl Langeweile als auch Stress pur beinhalten kann sei in folgenden Worten kurz erklärt. Die Verspätung von München nach London war kein Problem, da genügenden Pufferzeit eingeplant war. (2,5h unterwegs). Dort gibts allerdings nur englische Pfund, Geld wechseln bringt nichts, also sitz ich mal wieder herum, (3,5h) warte und hoffe meinen Rucksack in Melbourne wieder zu sehen. Der Flug von London nach Melbourne verläuft etwas... anders. Nach den ersten 12 Stunden Dauerfuttern, Film schauen und Biersorten ausprobieren (All inclusive *freu) fühlt man sich schon etwas wie ein ausgelutschter Drops. Mit dem Sitzenbleiben im Flieger wurde es allerdings nichts. Der wird geputzt und mit vielen Chinesen vollgestopft damit das einchecken wieder von vorne angehen kann. Man wird übrigens bei jedem Einsteigen und Aussteigen auf Herz und Nieren durchleuchtet weil ich könnte mir ja mit dem Flugzeugzubehör eine Bombe basteln. Was McGyver schon konnte... Der Flughafen in Hongkong ist... anders. Statt eine Wegbegrenzung gibts hier kleine Menschen in Uniformen die irgendwas herumschreien und den ganzen nicht zugelassenen Bereich absperren. Ohne Hongkong-Dollar gibts nichts zum kaufen, daher heißts wieder warten.
Wieder im Flieger erfreut man sich der nächsten 12 Stunden (das war erst die Hälfte??!!) bis nach Melbourne. Dort steigt man bei 35°C im Schatten aus mit, wie könnte es anders sein, gehöriger Verspätung. Kurzer Tipp am Rande: Chinesen haben zwar kurze Beine aber sie sind wieselflink. Hinter 2/3 der Passagiere einer 747 bei der Passkontrolle anzustehen ist was Feines! Ehrlich! Nur noch 45 Minuten bis zum nächsten Flug, noch kein Gepäck geholt, dieses wieder eingecheckt, Boarding-Karte geholt (die man auch nur in Melbourne bekommt)... Relax! Warum? Nachdem ich mich 25 Minuten vorm Abflug am Schalter der Fluglinie Jetstar (meine neuen Favoriten) samt Gepäck und gut verschwitzt eingefunden habe wird mir mitgeteilt das der Flug gestrichen wurde. Aha...jo ... em.. wie jetzt? "Nehmen sie den nächsten Flieger" heißt es, Karten gibts beim Servicepoint. Nach 30 Minuten Wartezeit bittet man um einen Platz im nächsten Flieger. Ist nicht! Der nächste Platz ist um 15:50 frei. Viel Spaß am Flughafen von Melbourne! Sie haben 6 Stunden Zeit... Wertkarte kaufen, Uni anrufen dass es ein "bißchen" später wird und den Kaffee am besten gleich an die Venen anschließen damit man den Flug nicht verschläft. Apropros Schlaf: Ohne das Delirium-ähnlichen Schlaf von London nach Hongkong wären wir nun bei 45 Stunden ohne Schlaf. Der Flug nach Hobart erfolgt per fliegender Nähmaschine (Safety first!) und ich werde vom Flughafenzu meiner Unterkunft gebracht. 48 Stunden wach...
Dienstag, 17. Januar 2012
Disco Disco Party Party!
Das schöne an Abschiedsfeiern ist, dass man etliche Leute endlich wieder zu Gesicht bekommt. Angefangen mit der ersten Familienfeier auf der Festung Hohensalzburg mit ihrem genialen Ausblick (Danke an Alle die gekommen sind, special thanks to Dad fürs Organisieren) bis hin zur Friends-Farewell-Party beim Oliver in Nöstlbach dem ich an dieser Stelle auch nochmal ganz herzlich "Thanks buddy" sagen möchte. Die letzte kleine Familienfeier steht noch an, lieber eine mehr als eine zuwenig ;-)
Anbei noch ein Foto von der Party wie ichs versprochen hab. Danke nochmal an Alle die da waren. Die Stimmung war spitze und einige Gäste ganz schön ausdauernd... Um 6 Uhr früh war dann Zapfenstreich.
Anbei noch ein Foto von der Party wie ichs versprochen hab. Danke nochmal an Alle die da waren. Die Stimmung war spitze und einige Gäste ganz schön ausdauernd... Um 6 Uhr früh war dann Zapfenstreich.
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